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„Zieh durch!“
EMS-Training als Personal Training

„Zieh durch!“

Anfang des Jahres stand EMS-Training in den Schlagzeilen, ich selbst habe viel darüber gelesen. Aber wie sieht das in der Praxis aus? Was bewirkt das Training? Diese Frage beschäftigte mich lange, bis ...

Es kribbelt, erst ganz langsam dann immer intensiver. Es fängt an den Oberschenkeln an, geht von außen nach innen, über den Gesäßmuskel und den unteren wie oberen Rücken in die Bauchmuskulatur, Brustmuskulatur bis in die Arme. Feuchte Funktionswäsche klebt an meinem Körper wie eine zweite Haut. Darüber trage ich eine Weste, in der die Elektroden integriert sind. Das Wasser kommt auf den Anzug, damit der Strom besser geleitet wird und sie die Feuchtigkeit länger hält als ein Sport-Shirt. Die Elastanfasern dazwischen machen den Strom etwas direkter, er kommt dahin, wo er hinkommen soll.

Ich stehe verkabelt da – in einem kleinen Raum, der an den Seiten mit leichten hellen Segeln vom übrigen Trainingsraum abgetrennt wurde. Stefan Wels steht mir gegenüber und stellt die einzelnen Positionen ein. Denn es fließt Strom durch meinen Körper, vier Sekunden lang. Immer wieder.

EMS-Training. Für Physiotherapie-Praxen besteht die Möglichkeit, dies als Selbstzahlerleistung im Personal Training anzubieten. Stefan Wels vom Gesundheits-Zentrum Chiemgau in Traunstein arbeitet bereits seit 10 Jahren mit Strom, wie er mir zuvor berichtete. In den Anfängen sei er als „Stromkastel-Trainer“ ausgelacht worden. Heute lacht keiner mehr. Der Teamleiter Training im Gesundheits-Zentrum ist unter anderem in der Betreuung von Leistungssportlern aus den Bereichen Biathlon, Leichtathletik, Skisprung und Triathlon sowie in der Trainingstherapie im Rahmen von medizinischer Rehabilitation und Prävention tätig.

Ein Training wie mit Gewichten, jedoch ohne Scherkraft Das EMS-Ganzkörpertraining sieht der Teamleiter Training in der Therapie gut aufgehoben: „Beim Training muss immer ein Therapeut dabei sein, die Übungen müssen gezielt ausgeführt werden sowie auf die Bedürfnisse und Diagnose der Kunden abgestimmt sein. Eine gelenkschonendere und intramuskulärere Art des Trainings gibt es nicht“, fügt er noch hinzu. So stehe ich ihm gegen über und er zeigt mir, welche Übungen ich zu machen habe. „Das Training selbst ist total easy, Sie machen einfach nach, was ich vormache.“

Ein Training wie mit Gewichten, jedoch ohne Scherkraft

Das EMS-Ganzkörpertraining sieht der Teamleiter Training in der Therapie gut aufgehoben: „Beim Training muss immer ein Therapeut dabei sein, die Übungen müssen gezielt ausgeführt werden sowie auf die Bedürfnisse und Diagnose der Kunden abgestimmt sein. Eine gelenkschonendere und intramuskulärere Art des Trainings gibt es nicht“, fügt er noch hinzu. So stehe ich ihm gegen über und er zeigt mir, welche Übungen ich zu machen habe. „Das Training selbst ist total easy, Sie machen einfach nach, was ich vormache.“  

Der Strom erlaubt ein gelenkschonendes Training, so der Experte. „Mit dem Strom kann ich zum Beispiel 100 kg auf die Muskulatur imitieren, habe aber nur das Eigengewicht meiner Extremität, meines Rumpfes und somit kaum Scherkräfte auf das Gelenk. Der Muskel kontrahiert, als wenn er mit Gewichten trainieren würde, aber das Gelenk bleibt absolut geschont. Deshalb habe ich so viele Patienten und Kunden, die mir sagen, dass es ihnen so guttut und ihre körperliche Leistungsfähigkeit positiv beeinflusst - vom Leistungssportler bis zu Senioren, die weit über 70 Jahre alt sind.“ Die einzelnen Muskeln werden durch den Strom direkt angesprochen. 



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