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Worst Case: Betriebsunterbrechung
Wasserschäden sind die häufigste Ursache

Worst Case: BetriebsunterbrechungAbb: Toa55 / shutterstock.com

Entstandene Ausfälle und Schäden können die Fortführung einer Praxis immens beeinträchtigen, wenn nicht gar komplett lahm - legen. Welche Möglichkeiten gibt es für Praxisinhaber, sich davor zu schützen?

Als Ines Lindstedt* die Fotos auf dem Handy sieht, muss sie sich hinsetzen. Ihr Ehemann steht in ihrer Praxis für Physiotherapie knöcheltief in Fäkalwasser, während er den Wasserschaden dokumentiert. Eine Rohrverstopfung hat die Räumlichkeiten der Bitterfelderin über - flutet. Die trockene Erkenntnis: Ein Fortführen der 200 Quadratmeter großen Therapieeinrichtung am darauffolgenden Montag ist ausgeschlossen.

Diesen Sonntagabend Ende Oktober wird Lindstedt so schnell nicht vergessen. Heute, sechs Monate später, ist sie schlauer und fängt von vorne an. Statt mit vier Mitarbeitern an der Seite startet die Therapeutin in neu gemieteten Räumen als Ein-Frau-Praxis erneut durch. „Auf vieles, was ich im zurückliegenden Halbjahr erlebt habe, hätte ich gut verzichten können“, sagt die Physiotherapeutin. Verzögerte Zahlungen, Diskussionen mit Vermieter, Anwaltskosten sowie Klärungen mit Sachverständigen und Versicherung gehören für sie zu den größten Ärgernissen.

Wen im Schadenfall informieren?

Finanzberater Markus Sobau kann den Groll der Praxisinhaberin gut verstehen. Der Mannheimer Makler ist für die Unternehmerin zuständig.

Allerdings hatte er erst sechs Wochen nach dem Schadensfall von diesem erfahren. Über ein Schreiben des Ver - sicherers. Lindstedt hatte sich direkt an diesen gewandt, um den Schaden zu melden. „Ein Fehler, der immer wieder aus Unkenntnis passiert“, wie Sobau weiß. Denn Versicherungsmakler bieten an, die Korrespondenz mit der Versicherungsgesellschaft zu übernehmen. „Wir wissen, wie Fragebogen auszufüllen sind“, verdeutlicht Sobau. Die Fachleute kennen die einfachen Kniffe, die in diesen Fällen im wahrsten Sinne des Wortes viel wert sind. Rückfragen würden so vermieden und damit seien schnelle Geldflüsse möglich.

Wichtig sei beispielsweise – nach Meinung des Finanzberaters – neben der Schadensdokumentation anhand von Fotos sofort einen Handwerker zu beauftragen, der einen Kostenvoranschlag für die Sanierung erstellt. „Wir reichen diesen beim Versicherer ein und binnen zwei Wo chen ist das Geld im Normalfall auf dem Konto“, sagt Sobau. Lindstedt hingegen wartete drei Monate auf den ersten Ab schlag in Höhe von 10.000 Euro. Zu wenig, um vier Mitarbeiter wei ter beschäftigen zu können. Diesen musste die Therapeutin schweren Herzens kündigen. Auch die Erneuerung der Praxisräume verzögerte sich. Lindstedt suchte sich daraufhin eine kleinere Fläche und fängt erst jetzt – sechs Monate nach dem Schaden – wieder an zu arbeiten.



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