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Von der Idee zur Software
Vor 10 Jahren entwickelt: Trainingsplan digital

Von der Idee zur Software

Physiotherapeut Armin Brucker hat mit seiner Erfahrung aus dem Praxisalltag an der Entwicklung einer Software gearbeitet. Was hat ihn angetrieben?

Armin Brucker ist ausgebildeter Physiotherapeut. Seit mittlerweile 10 Jahren arbeitet er selbstständigund hat in dieser Zeit drei Therapie – und Trainingszentren in Freiburg und Umgebung aufgebaut.

Das Konzept Körperwerk hat sich inzwischen mit seinem Freund und Geschäftspartner Marcus Kinkelin zu einem Franchise unternehmen entwickelt. Einrichtungen gibt es in Freiburg, Kirchheim/Teck, Emmendingen, Weilheim/Teck, Waldkirch, Friedrichshafen, Gehrden (Hannover), Kappl (Österreich), Mauerstetten, Ostfildern und Ravensburg. Sie alle kombinieren Physiotherapie und Training erfolgreich.

Gleichzeitig feiert dieses Jahr die von ihnen entwickelte Trainingssoftware 10-Jähriges. Das Tool „Trainingswerk“ kann von Therapieeinrichtungen wie von Fitnessstudios verwendet werden. Momentan arbeiten nach Aussage von Armin Brucker ungefähr 120 Therapieund Trainingseinrichtungen deutschlandweit mit Trainingswerk. THERA-BIZ sprach zum Jubiläum mit dem Physiotherapeuten, Praxisinhaber und Software- Mitentwickler auf der TheraPro 2019.

THERA-BIZ Wie kam es zur Entwicklung von Trainingswerk als digitalen Trainingsplan?

Armin Brucker: Auslöser war, dass wir äußerst unzufrieden waren mit der Darstellung von Trainingsplänen, mit denen unsere Patienten und Kunden bei uns trainiert haben bzw. welche wir für die Therapie nutzten. Wir waren immer davon überzeugt, dass die Übungsauswahl und somit der Plan an sich sehr gut zusammengestellt war, die Darstellung mit selbstgemalten Strichmännchen aber gar nicht. Das entsprach nicht unserem Qualitätsbewusstsein.

THERA-BIZ: Seit wann gibt es das Tool auf dem Markt?

Armin Brucker: Die Software können Interessierte seit 2010 erwerben. Von der Idee bis zur ersten Version dauerte es ein ganzes Jahr. Wir mussten professionelle Bilder und Videos aufnehmen sowie die kompletten Texte für die Übungen schreiben. Das wurde dann von einem Programmierer in eine kundenfreundliche Software umgesetzt. Nachdem die erste Version fertiggestellt war, erprobten wir sie sechs Wochen in zwei Körperwerken und nahmen noch einige Änderungen und Modifizierungen vor, bis wir sie interessierten Kolleginnen und Kollegen anbieten konnten. Momentan ist die 3. Generation auf dem Markt.

THERA-BIZ: Für wen eignet sich die Software?

Armin Brucker: Für alle Physiotherapeuten und die angrenzenden Gesundheitsfachberufe, die mit Trainingsplänen arbeiten und die – wie wir damals – mit den existierenden Trainingsplänen unzufrieden sind. Gleichzeitig bieten sie mit ihrer durch die Software erweiterten Dienstleistung ein besseres Training an und können damit höhere Umsätze erzielen.

THERA-BIZ: Wir berichteten bereits über das Comeback nach einer Sportverletzung. Sie haben aber auch ein Tool für die Rehabilitation?

Armin Brucker: Ja, wir haben neben dem Return-to-Sport-Algorithmus viele vordefinierte Trainingspläne für die verschiedenen Pathologien in den unterschiedlichsten Stufen der Rehabilitation.

THERA-BIZ: Welche Parameter sind hier wichtig?

Armin Brucker: Hier kommt es vor allem darauf an, die Patienten in die richtigen Stadien der Wundheilung einzuteilen. Bei einem ausgebildeten Physiotherapeuten gehört das zum Alltagsgeschäft. Natürlich wird dabei auch ein vorliegendes postoperatives Behandlungsschema vom Arzt mitberücksichtigt. Neben der Wundheilung sowie den Vorgaben der Behandlungsschemata bestimmt das subjektive Schmerzempfinden die Algorithmen in der Rehabilitation. Der Algorithmus gibt eine eindeutige Handlungsvorschrift zur Lösung eines Problems vor.

THERA-BIZ: Was war zuerst: Sport oder Reha?

Armin Brucker: Zuerst nahmen wir den Return-to-Sports-Algorithmus in unsere Software auf. Hier gibt es gute Forschungsergebnisse und entsprechende Vorschläge für die Realisierung. Den Reha-Bereich begannen wir danach aufzubauen und sind hier auch noch nicht am Ende der Umsetzung für die Trainingswerkkunden. 

THERA-BIZ: Gibt es Schnittstellen?

Armin Brucker: Ideen für beide Bereiche, vordefinierte Tests und darauf aufbauende vordefinierte Trainingspläne zu konfigurieren, ist schon lange in der Planung. Der Prozess für beide Software- Programme geschah bzw. geschieht miteinander, wobei der Reha-Bereich doch komplexer als der Return-to-Sport-Algorithmus umzusetzen ist.

THERA-BIZ: Was planen Sie in Zukunft?

Armin Brucker: Da gibt es momentan eine Vielzahl von Ideen und schon erste Umsetzungen. Sobald wir Klarheit haben, was wir als Nächstes machen, werden wir unsere Kunden und Interessenten informieren. Sie können aber sicher sein, dass wir den Mehrwert für unsere Kunden durch eine ständige Verbesserung der Software weiter ausbauen werden. THERA-BIZ: Vielen Dank für das Gespräch.

Das Interview führte Reinhild Karasek.

 



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