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Stipendium für Betriebliches Gesundheitsmanagement (IHK)
Am 13. November 2017 war es so weit: Die Gewinnerin hielt ihren...

Stipendium für Betriebliches Gesundheitsmanagement (IHK)

Am 13. November 2017 war es so weit: Die Gewinnerin hielt ihren Gutschein in der Hand. Das Stipendium zur Weiterbildung Betriebliches Gesundheitsmanagement als Fernstudium mit IHK-Abschluss vergab die THERA-BIZ zusammen mit dem IST-Studieninstitut aus Düsseldorf

Die 24-jährige Femke Gosch war eigens für die Gutschein-Übergabe im IST-Studieninstitut von Stade nach Düsseldorf gekommen. „Ich freue mich, das Stipendium erhalten zu haben“, sagte sie strahlend, als sie Simon Kellerhoff, Leiter des Fachbereichs „Wellness und Gesundheit“, und Reinhild Karasek, Redaktionsleiterin der THERA-BIZ, bei der Überreichung des Stipendiums traf.

Mit ihrem Arbeitgeber hat Femke Gosch bereits heute konkrete Ziele vor Augen. Ullrich Fiedler, Inhaber der Praxis PhysioTeam Stade, war auch derjenige, der die engagierte Physiotherapeutin nach bestandenem Bachelor-Studium an der hochschule 21 in Buxtehude auf diese Weiterbildung ansprach und ihr empfahl, sich auf dieses Stipendium zu bewerben. Im Gespräch erzählt Femke Gosch, wie das alles kam.

THERA-BIZ: Wie haben Sie vom Stipendium erfahren?

Femke Gosch: Die Praxis von Ullrich Fiedler hat die THERA-BIZ abonniert. Sie liegt im Büro, sodass wir, die Mitarbeiter, immer mal wieder hineinschauen können. Mein Chef hatte mich auf den letzten Artikel „Fernstudium für Physiotherapeuten“ im Speziellen aufmerksam gemacht, zumal wir vorher darüber gesprochen hatten, ob wir Betriebliches Gesundheitsmanagement zusammen umsetzen könnte. Es war dann relativ schnell klar, dass ich mich darauf bewerben wollte, denn irgendwie hatte ich das schon lange geplant. Nur so eine Bewerbung zu schreiben, wie es verlangt war, das ist doch ganz schön schwer.

Die Praxis PhysioTeam Stade will mit Ihnen als Expertin gezielt BGM anbieten?

Ulrich Fiedler hat selbst schon Erfahrungen im Betrieblichen Gesundheitsmanagement. Er absolvierte bereits ein paar Fortbildungen und hielt Vorträge in Unternehmen. Herr Fiedler möchte das weiter ausbauen, weshalb er ganz glücklich war, dass es auch meinem Interesse entspricht. So können wir das zusammen angehen. Es passt zu mir persönlich. Die anderen Mitarbeiterinnen haben andere Fortbildungen und bei mir ist das Interesse dafür da. Gleichzeitig hat die Praxis die Chance, durch eine weitere qualifizierte Person den Einstieg in das Betriebliche Gesundheitsmanagement zu schaffen. Dann wären wir als Gesundheitsdienstleister nochmals anders etabliert als eine reine krankengymnastische Praxis.

Haben Sie sich schon einen Zeitrahmen gesteckt?

Ich habe mir bereits die Seminartermine und -prüfungstermine angeschaut und kann jetzt im Dezember 2017 anfangen. Mit den fünf Monaten, so meine ich, kommt es allein aufgrund der Prüfungstermine nicht ganz hin, sodass es vielleicht sieben Monate werden. Im Grunde genommen möchte ich relativ schnell die Ausbildung durchlaufen, einfach um anzufangen, das umzusetzen.

Welche Unternehmen aus der näheren Umgebung kämen als Zielgruppe infrage?

Es gibt große Firmen, wie Airbus, aber die haben bereits intern ein Betriebliches Gesundheitsmanagement. Wir würden uns dann auf die mittelständischen und kleineren gewerblichen und produzierenden Betriebe konzentrieren, bei denen man als externer Anbieter das machen kann, ohne im Unternehmen angestellt sein zu müssen, um Betriebliches Gesundheitsmanagement umzusetzen.

Sie haben auch das TÜV Süd Qualitätsmanagement- Zertifikat 2017 im Rahmen des Studiums erlangt.

Das wurde uns von der hochschule 21 angeboten. Das Modul Qualitätsmanagement ist für jeden Pflicht. Man hat dann die Wahl, ob man das als Modul-Abschlussprüfung macht oder ob man sich für die Prüfung mit Zertifikat und Prüfungsgebühr entscheidet. Ob Pflichtmodul oder Zertifikatskurs – wir hatten die gleichen Vorlesungen, dieselben Dozenten. Nur die Bewertung in der Prüfung war unterschiedlich: Für die Prüfung mit Zertifikat wurden höhere Prozentzahlen verlangt, also strengere Maßstäbe angelegt.

Meinen Sie, dass sich BGM und Qualitätsmanagement gegenseitig befruchten könnten?

Auf jeden Fall. Ich habe mir einmal die Auszüge aus den ersten Studienheften für das Betriebliche Gesundheitsmanagement angesehen und auch schon bekannte Sachen wieder gefunden. Manches ist genauso wie bei der Ausbildung zur Qualitätsmanagementfachkraft: Da geht es um Prozesse, sie zu kennen, zu bewerten und zu steuern. Ich glaube, dass man das auf die Ebene des Betrieblichen Gesundheitsmanagements übertragen kann.

Können Sie sich vorstellen, sich auf das BGM ganz zu spezialisieren?

Eine Spezialisierung ja, aber ich möchte weiterhin in der Physiotherapie tätig sein, weil mir der Beruf einfach superviel Spaß macht. Es gibt immer Sachen, die einem so durch den Kopf gehen. Ich habe angefangen, in kleineren Schritten zu denken.

Klar, so eine Managementposition könnte ich mir auf Dauer, langfristig auch vorstellen, in einem Unternehmen oder in der Selbstständigkeit als Unternehmensberater. Aber erst einmal schauen, wie sich das mit der Fernweiterbildung ergibt und wie ich das umsetzen kann.

Welchen Stellenwert hat die Physiotherapie für Sie im BGM?

Der Beruf ist auf jeden Fall gut mit dem Betrieblichen Gesundheitsmanagement zu kombinieren. Weil einfach die anatomischen und physiologischen Voraussetzungen, das Wissen darüber intensiver ist als in anderen sport- und kaufmännischen Beruf. In unserer Praxis in Stade haben wir einen Trainingsbereich für Selbstzahler: das Gesundheitstraining. Es ist ein Zirkeltraining: ein Kraft- und ein Kraft-Ausdauer-Zirkel. Und da ist es bereits so, dass einige Betriebe einen Anteil der Mitgliedsbeiträge der Trainierenden übernehmen. Das wäre schön, wenn wir das auch für die Unternehmen anbieten könnten.

Meinen Sie, dass Sie aufgrund des Dualen Studiums, das bereits Lernen und Arbeiten vereint, einen Vorteil für die berufsbegleitende Weiterbildung mitbringen?

Ich denke schon. Während des Schreibens der Bachelorarbeit, während der Vorbereitung irgendwelcher Präsentationen habe ich schon darauf geschaut, wann ich am besten arbeiten kann, wie ich mir den Tag strukturiere, sodass ich für die Uni, für das Studium etwas leisten konnte und trotzdem noch genügend Energie besaß, mich auf die Patienten zu konzentrieren. Das sehe ich schon als Vorteil.

Haben Sie sich mit der Art und Weise der Fernweiterbildung befasst?

Mir war vorher schon klar, dass ich über ein Fernstudium weitermachen möchte bzw. hatte mir überlegt, in Richtung Master zu gehen. Diese Weiterbildung im BGM besitzt jedoch einen entscheidenden Zeitvorteil: fünf Monate sind absehbar. Und die Flexibilität hat eine Rolle gespielt. Dann muss ich nicht zweimal die Woche nach Hamburg fahren oder so was. Und der Master wäre halt wieder zwei Jahre mehr gewesen. Ich habe jetzt das Bedürfnis, etwas umzusetzen. Mehr Praxis, nicht nur Theorie. Auch im Bachelor- Studium war die Praxis zwar vorhanden, aber es war nicht leicht, das so umzusetzen.

Man hat viel gelernt, aber nicht immer die Möglichkeit gehabt, das in der Praxis so anzuwenden. Und das erhoffe ich mir jetzt. Dass ich dann etwas tun kann. Darauf freue ich mich!

Vielen Dank für das Gespräch.

Reinhild Karasek

 

 

 



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