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Rücklagen, Abschreibung & Co.
Liquiditätsvorteile steuerlich geschickt gestalten

Rücklagen, Abschreibung & Co.

Eine alte Binsenweisheit besagt: Wer selbstständig ist, muss selbst ständig tätig sein – und das nicht nur bei der Arbeit mit den Patienten. Ein besonderes Augenmerk sollte jeder Praxisinhaber der Einnahmen-Überschuss-Rechnung schenken.

Insbesondere zu Beginn der Selbstständigkeit muss man sich parallel zur fachlichen Fortbildung um viele wichtige Dinge kümmern, wie Finanzierungen, rechtliche Aspekte, Marketingmaßnahmen, Netzwerken und nicht zuletzt die steuerlichen Aufzeichnungen. Dabei sind alle genannten Tätigkeiten gleichermaßen relevant, da jede von ihnen sich möglicherweise auf die Besteuerung auswirkt und umgekehrt.

So kann beispielsweise die Frage, ob ein Praxisfahrzeug bar bezahlt, finanziert oder geleast werden soll, völlig unterschiedliche steuerliche Konsequenzen nach sich ziehen. Weil die dadurch ausgelösten Steuerzahlungen direkt auch den Nettogewinn sowie die Liquidität beeinflussen, tut jeder Physiotherapeut gut daran, sich mit diesen Themen zu befassen.

Das Zufluss-Abfluss-Prinzip

Steuerlich hat der Praxisinhaber eine Vielzahl von Regelungen zu beachten. Er hat seine Betriebseinnahmen umsatz- und ertragsteuerlich zu beurteilen und entsprechend zu erklären. Blenden wir die Umsatzsteuer einmal aus und beschäftigen uns mit der ertragsteuerlichen Gewinnermittlung – der sogenannten Einnahmen- Überschuss-Rechnung.

Vereinfacht gesagt wird der Gewinn aus der Physiotherapie-Praxis nach dem sogenannten Zufluss-Abfluss-Prinzip er - mittelt. Dabei gilt zunächst der Grundsatz, dass alle Betriebseinnahmen und alle abzugsfähigen Betriebsausgaben zum Zeitpunkt der Zahlung zu erfassen sind. Es gibt jedoch mannigfaltige Ausnahmen, welche die Komplexität der steuerlichen Gewinnermittlung für Physiotherapeuten deutlich erhöhen können.

Allerdings sind nicht alle Geldzuflüsse zu versteuern: Private Einlagen in das Unternehmen oder die Auszahlung eines betrieblichen Kredits von der Bank zählen nicht als Betriebseinnahmen – sie sind steuerlich neutral zu behandeln. Korrespondierend zu den Geldzuflüssen sind aber auch nicht alle Geldabflüsse als Betriebsausgaben zu berücksichtigen. Private Entnahmen und die Tilgung von betrieblichen Darlehen sind keine Ausgaben im steuerlichen Sinne.

Die steuerlich abzugsfähigen Be triebs - ausgaben werden darüber hinaus vom Fiskus durch zahlreiche Einschränkungen und Abzugsverbote flankiert. Insbesondere für Geschenke, geschäftlich veranlasste Bewirtungen und Verpflegungs - kosten sollte der Unternehmer einer Therapieeinrichtung die jeweiligen Ab - zugsverbote kennen.



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