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Prostata-Entfernung
Inkontinenz und Impotenz vorbeugen mit Chirurgie-Roboter, Physiotherapie und App

Prostata-Entfernung© BIG direkt gesund/Stephan Schütze

Die BIG (BundesInnungskrankenkasse Gesundheit) hat gemeinsam mit Ärzten, Physiotherapeuten und dem Hightech- Unternehmen Intuitive Surgical aus dem Silicon Valley (USA) ein einmaliges Behandlungskonzept entwickelt

Die vier Partner stellten am 6. September 2017 im Hause der BIG den Vertrag und den OP-Roboter da Vinci® der Öffentlichkeit vor. Um die Risiken wie Impotenz und Inkontinenz zu minimieren, haben Intuitive Surgical, das St. Antonius- Hospital in Gronau, die BIG und die FPZ GmbH einen innovativen Vertrag zur Integrierten Versorgung (IGV) erarbeitet. Das Konzept basiert auf der roboterassistierten, minimalinvasiven Chirurgie in Verbindung mit einer umfassenden fachärztlichen Vor- und Nachsorge. Kooperiert wird zudem mit Physiotherapeuten aus dem FPZ Netzwerk und die Behandlung wird digital unterstützt.

Ganzheitliches Therapiekonzept – sektorenübergreifende Patientenversorgung

Die Patienten erhalten folgende zusätzliche medizinische Leistungen, die als Versorgungskette vor, während und nach dem Krankenhausaufenthalt erbracht werden:

Vor dem Krankenhausaufenthalt: Der Patient trainiert dreimal beim Physiotherapeuten, um sich mithilfe eines speziell entwickelten Schließmuskeltrainings auf die Operation vorzubereiten. Studien und Erfahrungen haben gezeigt, dass Patienten dadurch nach der Operation eine schnellere Besserung der Begleiterscheinungen wie Inkontinenz erfahren. Der behandelnde Urologe und der Physiotherapeut gewährleisten eine strukturierte Beratung. Mit Unterstützung der App von Caspar-Health (Goreha GmbH) kann das notwendige Training intensiver und effektiver durchgeführt werden – auch zu Hause.

Im Krankenhaus wird der Eingriff wird von Operateuren unter Einsatz des da Vinci®-Chirurgie-Systems vorgenommen. Zudem wird stationär Physiotherapie eingesetzt, um die geschädigten Gewebe wieder aufzubauen.

Nach dem Krankenhausaufenthalt: Der Patient hat mindestens sechs, maximal zwölf Trainingseinheiten beim Physiotherapeuten, um den Schließmuskel weiter zu stärken. Der behandelnde Urologe führt engmaschige Ultraschalluntersuchungen durch, um den Verlauf des Heilungsprozesses zu kontrollieren.

Die Bedeutung der Physiotherapie im Rahmen des Vertrags hebt Dr. Michael Hollmann, wissenschaftlicher Leiter der FPZ GmbH, hervor: „Mit einer auf das Krankheitsbild und die Umstände der Operation spezialisierten physiotherapeutischen Betreuung des Patienten können wir die Nebenerscheinungen einer solchen Operation gut in den Griff bekommen. Insbesondere der Ansatz des „Better In – Better Out“ ist in diesem Vertrag ein großer Schritt. Die Erfahrung zeigt nämlich, dass ein Aufbau der Muskulatur an den betroffenen Stellen vor einer Operation, einen klaren Vorsprung in der nachoperativen Versorgung verschafft.“



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