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„Physiotherapie hat sehr viel mit Mut zu tun“
Wie ein Trainingsgerät die Praxis-Positionierung beeinflussen kann

„Physiotherapie hat sehr viel mit Mut zu tun“

Praxis-Schwerpunkte tragen dazu bei, gezielt Patienten eines Krankheitsbilds ansprechen zu können. Wenn die Patienten dann noch auf ein ganz besonderes Gerät treffen und das befürworten, ist der Marketingeffekt perfekt.

Rico Meißner von mpPHYSIO in Chemnitz und Angelika Höger, Inhaberin der PHYSIOWERKSTATT Angelika Höger in Weilheim an der Teck, stellten im Gespräch mit der THERA-BIZ dar, wie sie beide im Praxisalltag ein besonderes Koordinationskonzept aus der Schweiz gewinnbringend für ihre Therapieeinrichtung einsetzen.

THERA-BIZ: Herr Meißner, Sie haben sich mit ihrer Praxis spezialisiert. Der Name mp steht unter anderem für muskuloskelettale Physiotherapie. Haben Sie Ihre Geräteausstattung darauf explizit abgestimmt?

Rico Meißner: Ja. In unserer Praxis setzen wir beispielsweise den SensoPro be sonders nach Verletzungen des muskuloskelettalen Systems wie zum Beispiel der peripheren Gelenke und der Wirbelsäule als Koordinations- bzw. propriozeptives Training ein. Die aktuelle Studienlage besagt, dass ein koordinatives Training am Anfang einer aktiven Therapie optimale Effekte erzielt. Postoperative Patienten nach Hüft-TEP, bei denen vor allem der Gluteus medius trainiert werden muss, können nach zwei bis drei Wochen ein Koordinationstraining am Gerät durchführen. Durch die Reizung von Muskeln, Sehnen und Gelenkrezeptoren werden die Stellung bzw. der Positionssinn und die Bewegung, die Kinästhesie, einzelner Gelenke wahrgenommen. Immer mehr Praxen setzen auf diesen Bereich.

Wir betreuen viele Sportler nach Verletzungen und postoperativ mit diesem multi funktionellen Sportgerät, aber auch Schmerz patienten und Patienten mit Störungen im orofazialen System. Zusätzlich ermöglicht uns dieses Therapiegerät, gangfähige neurologische Patienten – von Parkinson über MS bis hin zu einer postoperativen Therapie nach Hirntumoren – zu trainieren. Hierbei muss automatisch eine gleichmäßig verteilte Belastungssymmetrie stattfinden. Dies ist im herkömmlichen Laufband schwierig. Die Patienten erfahren darüber hinaus ein Training des vestibularen Systems.

THERA-BIZ: Frau Höger, haben Sie auch einen entsprechenden Therapie- Schwerpunkt?

Angelika Höger: Wir sind in unserer Praxis auf orthopädische und neurologische Patienten spezialisiert. Mein Schwerpunkt sind die Neuro-Patienten.

THERA-BIZ: Wie setzen Sie, Frau Höger und Herr Meißner, die Geräte in Ihren Praxen ein?

Angelika Höger: Als Selbstzahlerleistung für jeden, dem ein selbstständiges Einsteigen möglich ist. In der Neuro-Therapie hat sich bereits deutlich gezeigt, dass es sinnvoll ist, das Trainingsgerät parallel zur Therapie einzusetzen. Viele Patienten bekommen drei Mal in der Woche Therapie verordnet, parallel dazu gehen Sie auf den SensoPro.

Rico Meißner: Wir nutzen das Gerät parallel zur Therapie sowie danach. Im Rahmen eines Trainingsplans kann der Patient autark trainieren. Um einen maximalen Trainings effekt zu erzielen, werden regelmäßig Kontrolltermine durchgeführt.

THERA-BIZ: Frau Höger, gab es Ihrerseits nicht anfänglich Vorbehalte, auch neurologische Patienten an das Gerät zu lassen und wie reagierten die Patienten?

Angelika Höger: Für den SensoPro habe ich mich entschieden, nachdem ich ihn auf der TheraPro getestet habe. Ich war sofort begeistert und in das Konzept verliebt. Im Kopf bin ich schon alle Patienten unserer Praxis durchgegangen. Ich überlegte gleich, mit wem ich was üben kann, da gab es kein Zurück mehr! Bedenken hatte ich eigentlich keine – Phy sio therapie hat sehr viel mit Mut und Ausprobieren zu tun. Die besten Erfolge erzielt man, wenn man Neues ausprobiert. Die Patienten hatten anfangs schon Respekt vor dem Gerät, diese sind aber sehr schnell verflogen.

THERA-BIZ: Wie war das bei Ihnen, Herr Meißner?

Rico Meißner: Wir suchten im Rahmen der Praxisgründung ein Koordinationsgerät mit vielfältigen Möglichkeiten. Bis dato gab es eine Auswahl von Kleingeräten, die viel Platz brauchen und in jeder Einrichtung existieren. Wir waren nach einem Test bei einer Messe davon überzeugt, dass man das Gerät neben dem orthopädischen und sportlichen Bereich auch besonders in der Neurologie einsetzen kann. Die durch uns geschulten bzw. instruierten Patienten fühlen sich sehr sicher und aufgehoben. Das Gerät besitzt einen hohen Sicherheitsstandard, zum Beispiel den Gurt. Bei uns wird das Koordinationstraining in einem sogenannten Startpaket mit 3- bis 6-mal im 1:1- Kontakt einbezogen. Danach kann der Patient und Kunde sein individuell abgestimmtes Training selbstständig durchführen.

THERA-BIZ: Frau Höger, wie trainieren Ihre neurologischen Patienten auf dem Gerät? Welche Trainingserfolge haben Sie erzielt?

Angelika Höger: Neuro-Patienten trainieren bei uns zu Beginn nur mit einem Therapeuten. Ziel ist es natürlich, sie so fit zu bekommen, dass sie in das freie Training wechseln können. Die Patienten sind total begeistert, weil sie sehr schnell Therapie erfolge sehen – was natürlich doppelt motiviert. Zum Beispiel kam im Januar 2017 ein Patient nach der Reha zu uns in die Praxis. Er hatte zuvor eine Hirnblutung erlitten und war noch an den Rollstuhl gebunden. Zusammen erarbeiteten wir das Stehen und Gehen mit Hilfsmitteln. Seit Mai 2017 trainiert er ein Mal pro Woche am SensoPro. Der Effekt: Er konnte dadurch sehr zügig frei stehen und gehen. Der Mann arbeitet aktuell frei stehend im Gerät für die letzte noch fehlende Kniekontrolle. Die meisten, die wir daran therapieren und trainieren, sind Patienten nach Hirnblutungen, Apoplexie und Sinusvenenthrombose, Parkinsonoder MS-Patienten. Es ist in meinen Augen ein sehr effektives Gerät mit enorm breitem Nutzungsspektrum und deutlich spür barem Erfolg.

THERA-BIZ: Welchen Nutzen stellen Sie fest, Herr Meißner?

Rico Meißner: Für uns hat dieses Gerät unsere Auswahl im Trainingsbereich qualitativ komplettiert. Nicht nur das Alleinstellungsmerkmal, sondern auch die Einzigartigkeit des Geräts ist für uns von großem Nutzen. Unsere Praxis hat sich damit am Markt klar positioniert. Dadurch konnten wir mehr Patienten und Kunden im Selbstzahlerbereich für uns gewinnen.

Vielen Dank für das Gespräch.

Das Interview führte Reinhild Karasek.



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