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Mit System zu mehr Therapiequalität & wirtschaftlichen Erfolg
Teil 3: Preiskalkulation und Organisation

Mit System zu mehr Therapiequalität & wirtschaftlichen Erfolg© vege / Fotolia.com

Wie sind die Zusatzleistungen preislich zu kalkulieren

Da es in erster Linie um mehr Zeit mit dem Patienten geht, bietet es sich an, über den Zeittakt abzurechnen. Eine einfache Kalkulation erstellen Sie, wenn Sie die Behandlungspreise aktiv/ passiv von GKV, Beihilfe und PKV im Mittel errechnen und davon wieder den durchschnittlichen Preis nehmen.

In der Regel werden Sie ca. 12 Euro für 10 Minuten Aktiv-Behandlung und 10 Euro bei passiven Leistungen erzielen. Damit liegen Sie jedoch deutlich unter dem privaten Satz. Am unkompliziertesten ist es, wenn Sie eine einheitliche Pauschale erheben, dann sind Sie inhaltlich flexibel. Auch die passiven Maßnahmen können Sie so bei Bedarf innerhalb einer Serie ändern. Zudem handelt es sich um eine Fair-Pay-Vereinbarung – der Ausstieg ist jederzeit möglich. Lediglich die erhaltene Leistung wird mit dem Patienten abgerechnet.

Das ist leichter umzusetzen als eine kassenorientierte Preisliste mit 20 verschiedenen Preisen. Im reinen Selbstzahlerbereich darf es nicht sein, dass eine 20-minütige Massage weniger einbringt als eine KG. Durch die Pauschalsätze sind einige Angebote teurer und andere günstiger. Im Schnitt gleicht sich alles wieder aus.

Bei Privatpatienten haben Sie aktuell noch die Möglichkeit, die notwendigen Zusatzleistungen über zusätzliche Rezepte abzudecken. Doch auch die privaten Krankenversicherer wollen sparen und begrenzen Ihre Leistungspflicht.

Die Organisation richtig planen: step-by-step

Legen Sie als Erstes alle Zusatzangebote mit Kürzeln als Heilmittel in der EDV an. Zum Beispiel „ZZ1“ für Zusatzzeit 10 Minuten oder „ZL-F“ für Zusatzleistung Fango. Es hat sich bewährt, die generelle Termintaktung auf 10er-Raster zu stellen und nicht auf 5 Minuten.

Schließen Sie ausnahmslos vor Beginn der Behandlungsserie eine Behandlungs- und Honorarvereinbarung ab. Unterscheiden Sie zwischen gewünschter, ergänzender Gesundheits- Präventivmaßnahme und der Krankenbehandlung, womit die Therapie auf ärztliche Verordnung gemeint ist. Legen Sie für den Zusatzservice immer ein zusätzliches Privatrezept in Ihrem Verwaltungsprogramm an. Das ermöglicht es Ihnen, darüber direkt abzurechnen, und die Auswertungsmöglichkeiten sind besser.

Eine Preisliste gibt es nur für Privatpatienten zur Einsicht, nicht zur Ausgabe. Sektorale Heilpraktiker können die Zusatzleistungen über eigene Rezepte legitimieren, sodass rechtliche und steuerliche Probleme gelöst sind.

PRAXISBEISPIEL - TERMINPLANUNG

Normalerweise werden bei ca. 40 Neupatienten 6 Termine ausgegeben (= 240). Im neuen System ist es je 1 Doppeltermin (= 80). Somit sind 160 Termine frei. Diese sind zu blocken (am besten in 2 Stunden-Blöcken), damit Zusatzleistungen erbracht werden können. Bei 40 neuen Patienten pro Monat benötigen wir 3 bis 4 Stunden Beratungszeit pro Woche. Diese Zeit gilt es zunächst vorzuhalten. Das geht über folgende Maßnahmen: Feste Zeiten der Therapeuten morgens und abends innerhalb der Arbeitszeiten oder zusätzliche Zeiten (= Überstunden) für diese 40er-Termine blocken. Die Termine der Dauerpatienten sollten bei der Umstellung auf Optimierung hin überprüft werden. Die Aufgabe der Rezeption ist es täglich zu schauen, wie auftretende Lücken zu eliminieren sind. Manchmal reichen kleine Verschiebungen aus. Wenn Sie 2 bis 3 Tage vorher überprüfen, ob Termine frei sind, können diese dann normal vergeben bzw. für eine vorhandene Warteliste genutzt werden. So entstehen kaum unbelegte Termine.

Es kann nicht sein, dass das Beratungssystem mit erhöhter Therapiequalität, erleichterten Arbeitsbedingungen und größerer Wirtschaftlichkeit daran droht zu scheitern, dass keine Termine zu belegen sind. Der Lösungsvorschlag: Da die Gesamtbehandlung des Patienten erst nach dem ersten Termin abzusehen ist, vereinbaren Sie künftig nur noch einen Termin und keine ganze Serie. Dadurch sind automatisch viele Termine frei, es sei denn sie werden zugeplant, um die bisherige normale Wartezeit zu verkürzen.



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