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Lückenlose Patientenbetreuung
Dem Ziel der Nachhaltigkeit näherkommen

Lückenlose Patientenbetreuung

GBQM – das ist eine Software, die am 1. Juli 2018 auf den Markt kam. Dr. rer. nat. Frank Eger initiierte die Programmierung aufgrund seiner Erfahrung als Geschäftsführer von vier verschiedenen Rehazentren in Baden-Württemberg.

Wie kann der Physiotherapeut im Laufe der Behandlung die administrativen Schritte in der Therapiephase im Blick behalten? Wie können Patienten im Behandlungsprozess optimal begleitet werden? Das interessierte Frank Eger. Auch im Bewusstsein, dass sich manchmal in der Abfolge der Rezeptur kleine Fehler einschleichen. Der promovierte Biochemiker, der 2010 sein erstes Rehazentrum in Metzingen eröffnete, ging dem nach und suchte Antworten auf die Frage, wie Therapeuten in der Patientenbetreuung zu unterstützen sind.

Erleichterungen nicht nur für die Physiotherapeuten

Sein Lösungsweg: die GBQM-Software. Thomas Röhrle von Bodywave unterstützte den innovativen Geist in der Beauftragung und Weiterentwicklung. Programmierer setzten die Idee in Algorithmen um und entwickelten ein Softwareprogramm. Dies testete Frank Eger in einem Probelauf an vier Therapieeinrichtungen.

GBQM leistet nun das, was sich der Geschäftsführer gewünscht hat: Alle am Gesundungsprozess Beteiligten sollen zusammen an einem Strang ziehen und von der Software profitieren: Patient, Arzt, Krankenkasse, Therapie und das freie Training im Selbstzahlerbereich.

Das Ergebnis: Die Kommunikation zwischen Therapeut und Arzt hat sich entschieden verbessert. Es konnten, so Frank Eger, in der Folge mehr und hochwertigere Rezepte für Patienten mit besonderem Heilmittelbedarf oder Langfristverordnungen generiert werden, da die für den Heilungsprozess sonst übliche Behandlungsunterbrechung vermieden wird. Zudem werden die Patienten regelmäßig behandelt, was den Heilungsverlauf deutlich beschleunigt. THERA-BIZ sprach mit Frank Eger über die neue Software.

THERA-BIZ: Herr Dr. Eger – wie kamen Sie auf die Idee, dass Handlungsbedarf in der Patientenbetreuung besteht?

Frank Eger: Viele Patienten sind ratlos. Sie kommen zu uns ins Rehazentrum und wissen oft nicht, was sie haben, wie lange die Therapie dauert und was sie anschließend eigenverantwortlich machen können, um die Therapieerfolge auszubauen. Fachärzte sind in den durchschnittlich 2,7 Minuten pro Patient überfordert und haben selten Kenntnis darüber, was die jeweilige Kasse im Präventionsbereich anbietet. Hier bieten wir kostenlos und unabhängig unseren Patienten Rat an: Bei uns nimmt sich der Gesundheitsberater für jeden 20 Minuten Zeit, um ihn unverbindlich aufzuklären, was die Krankenkasse an Programmen bietet – in der Prävention, in der integrierten Versorgung, ggf. als Unterstützung bei bestimmten Arbeitgebern. Sie beraten, was sie selbst unternehmen können. Denn die ärztlich verordnete Therapie reißt in vielen Fällen nur den Gesundungsprozess an, da die meisten Ärzte aufgrund eines möglichen Regresses ein Rezept mit vier bis sechs Behandlungen ausstellen. So unterstützt GBQM nun unsere Gesundheitsberater digital in einer nachhaltigen Patientenbetreuung.

THERA-BIZ: Was heißt eigentlich GBQM?

Frank Eger: Der Name kommt von Gesundheitsberatungs-Qualitätsmanagement.

THERA-BIZ: Wie lange und wo haben Sie GBQM getestet und mit welchem Ergebnis?

Frank Eger: Vor ca. zwei Jahren begannen wir gemeinsam mit Programmierern den Programmkern der Bodywave-App, die für Fitnessstudios entwickelt worden ist, in Richtung Heilmittelbereich auszudehnen und seit Jahresanfang testen wir es sehr erfolgreich in mehreren Physiotherapie- Praxen.

Das Programm und seine Analysemöglichkeiten werden laufend nach den Anforderungen der unabhängigen Gesundheitsberater erweitert. Wir entdecken hiermit viele Patienten mit zuvor nicht identifiziertem besonderen Heilmittelbedarf oder Patienten für die integrierte Versorgung, die besser und effektiver behandelt werden können. Sie erhalten deutlich mehr sowie längere Rezepte. Der Grund: Der behandelnde Arzt freut sich über den Hinweis, dass diese Rezepte für ihn budgetfrei sein können, und die Kasse freut sich über eine schnellere Rückkehr zum Arbeitsplatz.

THERA-BIZ: Was leistet die Software hinsichtlich der Anwendung in der Physiotherapie?

Frank Eger: Ins Rehazentrum Offenburg kommen jedes Jahr ca. 3.000 Patienten. Die kann man einfach nicht alle im Blick haben. Beispiel: Ein Patient kommt zwei Rezepte lang, dann auf einmal nicht mehr. Ich treffe ihn ein Vierteljahr später und frage, ob er gesund sei. Seine Antwort: Nein, es gehe ihm wesentlich schlechter, die Beweglichkeit sei dauerhaft eingeschränkt etc. Er warte allerdings schon seit drei Monaten auf eine neue Verordnung vom Facharzt, aber erst in zwei Wochen habe er einen Termin. Kein Einzelfall, sondern tägliche Praxis! Jetzt – mit Unterstützung der Software – ist dieser Patient vom Gesundheitsberater informiert. Er weiß, dass er weiterbehandelt werden kann. Der Arzt ist informiert und freut sich, dass die Behandlung budgetfrei ist.

GBQM erinnert den betreuenden Gesundheitsberater, den Patienten rechtzeitig zu unterstützen, um bei Bedarf Arzttermine zu vereinbaren, Hilfe bei Anträgen zu leisten. Er tut alles, was nötig ist, damit die Gesundung schneller und nachhaltiger erfolgt. Um den Therapieerfolg auszubauen, können dem Patienten ohne Verordnung geeignete Folgemaßnahmen im Präventionsbereich angeboten werden. Die Software unterstützt den Berater, jegliche Optionen zu berücksichtigen und keine zu vergessen.

THERA-BIZ: Wer profitiert noch von der Software?

Frank Eger: Ich habe von Anfang an den Patienten im Blick gehabt, der kein Profi hinsichtlich seiner Erkrankung ist. Er gerät oft zwischen die Räder der Akteure und erhält nicht das, was für ihn gesetzlich vorgesehen ist, weil sich niemand um ihn richtig kümmert. Die Software und der Gesundheitsberater bringen ihn nun auf den für ihn besten Weg.

Der Arzt kann aufgrund von Budgetzwängen und aus Angst vor Regress oft nicht das verordnen, was nötig wäre, um Patienten optimal zu versorgen. GBQM unterstützt nun dahin gehend, dass die Gesundheitsberater denjenigen, die keine Rezepte bekommen, auf Präventionskurse und Trainingsangebote im Umkreis des Wohnorts hinweisen. Das ermöglicht es ihnen – ohne Kosten für die Krankenkasse –, wieder vollständig gesund zu werden.

INFO Die Entwickler der GBQM-Software offerieren eine 30-tägige kostenlose Testphase. Einzelheiten sind auf der Website nachzulesen: www.gbqm.de Wenn Sie Fragen haben, schreiben Sie an: info@gbqm.de

Bei Patienten mit schwerwiegenden Er krankungen gibt das Programm Hinweise auf Verordnungen, die das Budget des Arztes nicht belasten. Diese Tipps er freuen selbstverständlich die Ärzte. Auch die Kassen profitieren, indem sie einen erhöhten Satz vom Gesundheitsfonds erhalten, weil der Patient richtig verschlüsselt wurde. Der Patient wird kontinuierlich und nachhaltig behandelt und er wird über die besprochenen Folgemaßnahmen beraten.

Wir bieten in unseren Rehazentren diesen Service kostenlos und unverbindlich an, da wir uns gem. § 630 BGB dazu verpflichtet sehen – und über 90 Prozent unserer Patienten nutzen dieses Angebot sehr gern.

THERA-BIZ: Welchen Nutzen hat ein Rehazentrum wie das Ihre?

Frank Eger: Ich erinnere mich an einen jüngeren Patienten Ende 30 mit starken Rückenschmerzen. Er hatte diese schon mehrere Jahre. Nach 6 Monaten Fitness wurden sie noch schlimmer, er war mehrfach krank geschrieben worden und kam mit einem Rezept vom Hausarzt zu uns. Diese Einzelrezepte hatten bislang keinen nachhaltigen Effekt.

Da er in einer FPZ-Kasse versichert war, konnte der Gesundheitsberater ihm einen schnellen Termin bei einem Orthopäden mit FPZZulassung verschaffen, von dem er zwei weitere Rezepte erhielt und danach am FPZ-Programm mit weiteren 60 Behandlungseinheiten teilnehmen konnte. Er war bereits nach 6 Wochen – links auftrainiert, da starke Dysbalance –schmerzfrei und über ein Jahr bei uns im Zentrum. Wir haben uns über einige hochwertige, aber effektive Rezepte gefreut, der Arzt über eine budgetfreie Versorgung und die Kasse über einen nachhaltig gesunden Beitragszahler. Und unser ehemaliger Patient kommt nun regelmäßig zu Präventionskursen zu uns.

THERA-BIZ: Gibt es vergleichbare Programme?

Frank Eger: Ein ähnliches Angebot gibt es meines Wissens in Deutschland nicht. Der Verkauf der GBQM-Software startete am 1. Juli. Sie weist eine Schnittstelle zu Theorg auf, damit die Daten in der Praxis nicht mehrfach erfasst werden müssen. Auch frühere Rezepte werden in die Berechnung und Empfehlung mit einbezogen.

THERA-BIZ: Wie funktioniert technisch gesehen die Anwendung?

Frank Eger: Das ist ganz leicht über das Internet. So ist das Tool geräte- und programmunabhängig. Es läuft über die gängigen Webbrowser, wie beispielsweise Google Crome oder Mozilla Firefox. Mit einem Auftragsdatenverarbeitungsvertrag und einer Verschlüsselung entspricht sie den neuesten Vorschriften.

Vielen Dank für das Gespräch.

Das Interview führte Reinhild Karasek. 



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