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„Ich bin ein Herzensmensch!“
Das neue Gesicht von Physio Aktiv setzt auf Kontinuität und Beziehungsqualität

„Ich bin ein Herzensmensch!“

Katharina Osburg hat am 1. Januar 2019 die Leitung des Netzwerks Physio Aktiv übernommen. Sie kommt bei den Partnern des Netzwerks gut an, denn es wird schnell deutlich, dass sie bei allem Lachen und aller Herzlichkeit geradeaus und durchsetzungsstark ist. Ehrliche, respektvolle Kommunikation ist ihr sehr wichtig: extern wie intern. Mit der internen Fusion wird Physio Aktiv eine Abteilung der milon Holding werden und keine eigenständige GmbH mehr sein. Kommunikation ist deshalb eines ihrer Kernanliegen. THERA-BIZ sprach mit ihr auf dem Kongress in Göttingen.

THERA-BIZ: Katharina Osburg, Sie sind das neue Gesicht von Physio Aktiv, aber keine Unbekannte im Netzwerk. Erzählen Sie doch bitte, wie Sie zum Netzwerk kamen.

Katharina Osburg: Ich war damals bei milon solutions im Akademie-Team. Nico Rolli meinte, ich sei ein emotionaler Mensch, weshalb er sich gut vorstellen könne, dass ich Physiotherapeuten berate und sie im Netzwerk Physio Aktiv betreue. „Das wird dir gefallen“, sagte er zu mir. Aufgrund der herzlichen Art der Therapeuten habe ich mich gleich sehr wohlgefühlt. Ich weiß, dass ich einen tollen Vorgänger hatte, den alle mochten und der beliebt war. Umso mehr freute es mich, dass heute Morgen so viele so herzlich auf mich zukamen.

THERA-BIZ: Welche Erfahrung bringen Sie mit?

Katharina Osburg: Ich absolvierte das Bachelorstudium Gesundheitsmanagement an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsförderung. Gleich danach baute ich gemeinsam mit einem Geschäftspartner eine große Fitness einrichtung im Raum Göttingen auf und nahm operative sowie auch bald strategischen Aufgaben wahr. 2016 ging ich aus dem Unternehmen raus, schloss eine Businesscoachausbildung ab und fing bei milon solutions an. Ab Januar 2017 habe ich parallel Partner aus dem Netzwerk Physio Aktiv betreut.

Als Nico im Sommer die Entscheidung traf, Physio Aktiv zu verlassen, war ich sehr überrascht, dass ich ins Spiel kam. Es war mir von Anfang an klar, das wird eine Herausforderung. Ich komme von der Front, bringe Erfahrung mit, was vor allem in Zusammenarbeit mit unserem Beraterteam von Physio Aktiv und dem Vertriebsteam von milon von Vorteil ist, wohl wissend, dass ich viel lernen muss. Zudem war eines sicher: Wichtige Leute stehen hinter mir. Natürlich ist nicht jeder begeistert gewesen, das war mir auch klar. Der Gegenwind hat mich allerdings nicht beeindruckt.

THERA-BIZ: Ist es Teil einer Strategie, die Position mit einer Frau zu besetzen?

Katharina Osburg: Nein, das glaube ich nicht. Ich meine allerdings, dass eine Frau unter all den Männern gar nicht so schlecht ist und die ein oder andere Sache aus einem weiblicheren Blickwinkel nochmal anders betrachtet.

THERA-BIZ: Wie geht es mit dem Netzwerk weiter?

Katharina Osburg: Meine Vision für dieses Jahr ist das Motto Beziehungsqualität. Und zwar unsere Beziehung zum Netzwerk, milon zu Physio Aktiv, zu unseren Partnern und Kunden, aber auch intern. Wir Berater sind ein Team. Mir ist es außerordentlich wichtig, dass wir zusammenarbeiten. Dazu gehört es, viel miteinander zu reden, gerade in Zeiten der Digitalisierung. Die Energie, wenn wir alle in einem Raum sind, ist eine andere. Wir wollen die Kommunikation und die menschliche Nähe bei aller Digitalisierung nicht verlieren.

Dann wollen wir stabilisieren. Sehr viel von unserem Portfolio, das wir heute haben, wie beispielsweise unsere erprobten Erfolgsfaktoren, werden gar nicht oder viel zu wenig eingesetzt. Das müssen wir ausfeilen. Die Rückenstudie wird für die Positionierung marketingtechnisch aufbereitet, jetzt kommt das fertige Positionierungskonzept dazu.

Wir starten zudem noch dieses Jahr eine weitere Studie unter der Leitung von Prof. Klaus Baum, um uns weiter zu positionieren. Lassen sie sich überraschen. Das heißt, wir erarbeiten eine wissenschaftliche Grundlage, im nächsten Jahr folgt die Kampagne und im darauf folgenden Jahr das fertige Konzept. So haben die Therapeuten letztendlich zwei große Programme für ihre Spezifität im Markt. 

THERA-BIZ: Und wie sieht es mit Wachstum aus?

Katharina Osburg: Das ist ein wichtiger Punkt: Beziehungsqualität und Wachstum. Beides steht gleichrangig ganz oben auf meiner To-do-Liste. Wir sind im Moment das größte Netzwerk in Deutschland für Physiotherapeuten mit Selbstzahlerbereich, und die Butter wollen wir uns nicht vom Brot nehmen lassen. Die anderen um uns herum schlafen nicht! Wir brauchen einfach die Kraft vieler Partner zur Markenstärkung.

Strategisch wollen wir uns hierfür intern unter den Abteilungen besser abstimmen und wirklich gemeinsam zusammenarbeiten. Dann nutzen wir verschiedenste Plattformen zur Leadgenerierung, d.h. wir decken proaktiv mit Kooperationspartnern neue Potenziale auf. Und dann gibt es ein Modell, das Netzwerk einzubeziehen, vor allem unsere Fans. Sie sind auf Augenhöhe, von Betreiber zu Betreiber. Es wird nicht nur alles schöngeredet. Das ist der Ansatz, den wir genauso intern verfolgen. Es sollen auch die Dinge, die schwierig sind, angesprochen werden. Denn es ist existenzbedrohend, wenn ein Therapeut unternehmerisch wie ressourcentechnisch nicht das Potenzial hat. Also nicht Wachstum um jeden Preis! 

THERA-BIZ: Welchen Mehrwert bietet das Netzwerk Physio Aktiv einem Therapeuten?

Katharina Osburg: Wir geben dem Physiotherapeuten eine Positionierung mit und er kann die Kraft der Marke nutzen. Wir haben viel Erfahrung, Prozesse zu installieren, die zum Erfolg führen – mit einer gewissen Geschwindigkeit, wenn der Partner mitmacht. Wir haben ein Erfolgsstandardprogramm. Warum er es machen sollte? Wenn sich jemand mit dem Selbstzahlerbereich in den Markt von Fitnesseinrichtungen begibt, fehlen ihm meist Zeit, Geschwindigkeit und Erfahrung, um erfolgreich zu sein. Von uns erhält der Physiotherapeut Konzepte an die Hand, die auch wissenschaftlich erprobt sind. Gerade mit unserem Background- Konzept kann er sich von Anfang an positionieren.

Zudem lassen wir im Vergleich zu einem Franchise-Unternehmen den Einrichtungen ihre Individualität. Die Therapeuten wollen in der Regel den Namen, den sie sich in der Therapie erarbeitet haben, nicht aufgeben. Sie gliedern Physio Aktiv an und nutzen das Know-how für den Selbstzahlerbereich. Wir bieten einen guten Rückhalt und sind immer Ansprechpartner. Ich behaupte, wir haben genug Anlagen, die beweisen, dass das, was wir machen, gut ist!

Vielen Dank für das Gespräch.

Das Interview führte Reinhild Karasek.



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