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Das Pareto-Prinzip
Fachbegriffe unter die Lupe genommen

Das Pareto-Prinzip

Synonym wird der Begriff auch als Pareto-Analyse, Pareto-Diagramm oder 80-20-Regel verwendet. Ebenfalls geht die ABC-Analyse auf dieses von dem italienischen Soziologen und Ökonom Pareto entwickelte Prinzip zurück: Vor dem Hintergrund begrenzter Bedingungen muss mit Bezug auf eine Zielstellung Relevantes von weniger Relevantem unterschieden werden.

Dabei gilt als Faustformel: Nur 20 Prozent machen schon 80 Prozent der Zielerreichung aus. Investiert man die restlichen 80 Prozent sind lediglich noch 20 Prozent „rauszuholen“. Selbstverständlich handelt es sich bei der 80-20-Regel nur um einen Richtwert. Die Idee ist, den Anspruch an Perfektionismus auf dessen Sinnhaftigkeit bei der jeweiligen Problemlösung kritisch zu hinterfragen und zu entscheiden, wann gut ausreichend ist.

Für eine Physiotherapie-Praxis kann das Pareto-Prinzip beispielsweise bedeuten, dass

✔ rund 20 Prozent der Patienten so wichtig sind, dass sie rund 80 Prozent des Umsatzes ausmachen → mindestens diese 20 Prozent müssen im Fokus von Serviceverbesserungen stehen.

✔ rund 20 Prozent aller Ärzte, die Heilmittelverordnungen für Patienten der Praxis ausstellen, bereits 80 Prozent aller Patienten der Praxis ausmachen → auf diese 20 Prozent der Ärzte sollte sich die Kooperation besonders konzentrieren.

✔ rund 20 Prozent der Besprechungszeit bereits zu 80 Prozent der Ergebnisse, Festlegungen, Entscheidungen usw. führen → eventuell lassen sich so Sitzungszeiten sogar verkürzen oder aber die Verteilung der Tagesordnungspunkte optimieren.

Häufig wird das Pareto-Prinzip in der Arbeitsorganisation und im Zeitmanagement – auch privat – angewendet. Dabei gilt:

✔ rund 20 Prozent der Aufgaben/Tätigkeiten sind so wichtig, dass damit bereits rund 80 Prozent des Arbeitserfolges/Ziels erreicht werden.

Das Pareto-Prinzip lässt sich auf viele weitere Bereiche übertragen: rund 20 Prozent der Kleidung wird zu 80 Prozent getragen; mit rund 20 Prozent Lernaufwand können rund 80 Prozent der Prüfungsleistung erreicht werden etc.

Das Pareto-Diagramm unterstützt, die Ursachen eines Problems und deren Auswirkungen im Hinblick auf ihre Bedeutung für das Gesamtproblem zu visualisieren.

So lassen sich leichter Entscheidungen für effiziente Maßnahmen treffen. Dabei ist zunächst das Problem zu konkretisieren, danach sind Daten zu sammeln und die Auswirkungen zu ermitteln. Im Diagramm werden anschließend die Ursachen geordnet nach der Reihenfolge ihrer Bedeutung (s. Abb. 1).

Es empfiehlt sich, je nach Problemstellung eine solche Analyse im Team durchzuführen. So können alle beteiligt werden und sich einbringen, wenn es beispielsweise um die Verbesserung der Patientenversorgung, der Zusammenarbeit mit Ärzten und anderen Praxen oder um den Serviceausbau geht.



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