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Das Gleichgewicht finden
Serie Life-Balance (2): Wie viel Zeit verbringen Sie mit Arbeit?

Das Gleichgewicht finden© fotomek - Fotolia.com

Im zweiten Teil der Serie hinterfragt Prof. Dr. Lothar Seiwert unsere Arbeitsmoral. Um erfolgreich statt krank zu werden, stellt er das Konzept der Engpass-Konzentrierten Strategie (EKS) vor. Dessen Credo ist: Fokussieren Sie sich auf Ihre Stärken.

Wir richten uns ein in einem Gefängnis der Termine und Pflichten. Der Job strukturiert den Tag, die Woche, das Jahr. Und obwohl wir mehr Freizeit haben denn je, kennen wir keine Frei-Zeit. Wir kennen Arbeitsmoral. Das kennt die Natur nicht.

Neben der Erwerbstätigkeit gibt es das eigentliche Leben, und das kommt zu kurz. Freizeit – die von der Arbeit freie Zeit – wird zur Aktivzeit. Die Zeit frei von Aktivitäten, frei von Verpflichtungen existiert nicht mehr. Der Aktenkoffer kommt mit in den Feierabend, für die Fitness macht man einen Termin genauso wie für die Seele, für die Sinne, für das Glück. Das Wochenende ist bis zur letzten Stunde verplant. Die Urlaubszeit vertreibt das gebuchte Abenteuer oder der Animateur.

Organisierte Betriebsamkeit

Die Folgen: Uns ist alles zu viel. Machen Körper und Seele nicht mit, erkranken wir an Burn-out, der totalen Erschöpfung, oder an Hurry-Sickness, der Hetzkrankheit, Endstation: Herzinfarkt.

Unser Gefängnis heißt „organisierte Betriebsamkeit“ und der Wärter: Leistungsdenken. Was denkt der Partner, der Nachbar, der Kollege, der Chef? Was liegt auf dem Konto? Und darauf bauen viele ihr Selbstwertgefühl. Emsig wie die Ameisen sind wir damit beschäftigt, die Dinge richtig zu tun, statt die richtigen Dinge zu tun – oder zu lassen. Schließlich haben wir es als Kind schon gelernt: „Häng nicht rum, gammel nicht, sei nicht so faul. Beschäftige dich.“ Und irgendwann – das ist mit Drogen so – wird die Beschäftigung zur Sucht.



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