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Zwischen Tür und Angel
Wenn der Therapeut den Rückzug einläutet

Zwischen Tür und Angel© irynashumeika / shutterstock.com

Behalten Sie beim Verkauf auch die steuerlichen Aspekte im Blick, es lohnt sich

Eine etablierte Physiotherapie-Praxis kann einiges wert sein. Der objektive Wert einer Praxis ermittelt sich anhand anerkannter Praktiken wie dem Erwartungswertverfahren, mittels der Discounted-Cashflow-Methode oder dem Ertragswertverfahren. Wichtig ist es zu wissen, dass es den einzig allein richtigen Unternehmenswert nicht gibt, sondern immer nur eine Bandbreite möglicher Werte, die aus Sicht der jeweiligen Erwerber verschieden zu gewichten sind.

Der Gewinn aus dem Verkauf unterliegt der Einkommensteuer

Praxisinhaber besitzen oft eine ganz andere Vorstellung vom Verkaufspreis als der Ankäufer. Zudem haben auch die Veräußerer untereinander zum Teil völlig unterschiedliche Wertvorstellungen von ihrer Praxis – abhängig davon, was sie künftig tun wollen und was sie an restlichem Vermögen im Laufe ihrer Berufsjahre zusammentragen konnten.

Aus Sicht des Verkäufers ist mitunter zusätzlich dessen steuerliche Situation ausschlaggebend. Denn was nützt es, heute einen guten Veräußerungspreis erzielen zu können, wenn morgen der Großteil von der Steuer wieder aufgefressen wird? Denn im Grunde ist der Veräußerungsgewinn aus dem Praxisverkauf voll einkommensteuerpflichtig! Was aber genau ist der Veräußerungsgewinn? Das ist der erzielte Veräußerungspreis abzüglich des erarbeiteten Eigenkapitalkontos und abzüglich der Veräußerungskosten. Um das Kapitalkonto zu ermitteln, stellt der Physiotherapeut mit der EinnahmenÜberschuss- Rechnung zunächst eine Schlussbilanz auf, die auch alle ausstehenden Forderungen und Verbindlichkeiten enthält. Der dadurch entstehende Überleitungsgewinn oder -verlust ist laufender Gewinn. Dieser zählt nicht zum Veräußerungsgewinn und ist wie gewohnt zu versteuern. Der Überleitungsgewinn erhöht auf der einen Seite das zu bilanzierende Kapitalkonto und reduziert auf der anderen Seite den Gewinn aus dem Verkauf. Im Ergebnis wird beim Einnahmen- Überschuss-Rechner durch den Übergang zur Bilanz also der regulär zu besteuernde laufende Gewinn gegen den Veräußerungsgewinn getauscht – so dass sich keine größere Steuervergünstigung ergeben kann als beim Bilanzierer.



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