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Zwischen Obhut und Zumutbarkeit
Haftung von Praxisinhabern bei Diebstählen in Umkleideräumen

Zwischen Obhut und ZumutbarkeitAbb.: © Nejron Photo/Shutterstock.com

Zu Diebstählen kommt es auch in Praxisräumen – leider. Wie können Physiotherapeuten dieses Thema handhaben, ist die Praxis eventuell sogar schadenersatzpflichtig und welche Vorsichtsmaßnahmen können helfen?

Die Haftung eines Praxisinhabers für Bekleidung, Geld und Wertgegenstände im Umkleidebereich ist ein wichtiges Thema. Es kann auch hier zu Diebstählen kommen, vor allem wenn Sie Ihre Praxisräume zusätzlich für Gruppen-Kurse öffnen. Die Kunden treten im Fall des Diebstahls in der Regel an Sie als Inhaber oder Leiter der Praxis heran und verlangen Schadenersatz. Dann stellt sich die Frage, ob die Praxis zum Schadenersatz verpflichtet ist. Das hängt vom Einzelfall ab.

Abschließbare Schränke

Ein Kunde, der zum Gerätetraining in die Physiotherapiepraxis kommt, wird vor diesem Training gern die Kleidung wechseln wollen. Deshalb ist es für den Praxisinhaber empfehlenswert, wenn er abschließbare Schränke aufstellt. Wenn dies der Fall ist, dann ist der Therapeut seinen Gästen gegenüber zur Obhut verpflichtet.

Stehen abschließbare Schränke zur Verfügung und der Kunde nutzt diese nicht, so schließt dieses eigene Verschulden des Kunden Schadenersatzansprüche gegen den Inhaber aus. Der Kunde wird in solchen Fällen, selbst wenn er versichert ist, Probleme haben, die eingetretenen Schäden von seiner Versicherung ersetzt zu bekommen. Gemäß § 61 VVG (Versicherungsvertragsgesetz) ist der Versicherer von der Leistungsverpflichtung befreit, wenn der Versicherungsnehmer den Versicherungsfall vorsätzlich oder grob fahrlässig herbeigeführt hat.

Ein grob fahrlässiges Verhalten, bei dem die erforderliche Sorgfalt nach den Gesamtumständen in ungewöhnlich hohem Maße verletzt wurde, kann auch in einem Unterlassen liegen. Dies wäre hier das Unterlassen, die abschließbaren Schränke zu nutzen.



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