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„Wir wollen unsere Kunden stark für die Zukunft machen!“
FREI Akademie schließt Wissenslücken in BWL und...

„Wir wollen unsere Kunden stark für die Zukunft machen!“

Auf der MEDICA 2016 hat die FREI AG zum ersten Mal auf einer Messe ihren neuesten Service vorgestellt, die FREI Akademie. Was hat das Unternehmen zu diesem Schritt bewogen?

Hans-Peter Rosenberger, seit Mai 2015 Mitglied der Geschäftsführung der FREI AG und seit Mitte 2016 Vorstandsvorsitzender, schlug im August 2016 mit der Gründung der FREI Akademie ein neues Kapitel in der Firmengeschichte auf.

Die Akademie beschäftigt derzeit zwei Beraterinnen: Jill Spalt und Svenja de Buhr. Christina Staiger, Marketingleiterin des Unternehmens, hat auch die Akademie-Leitung übernommen. Thematisch fokussiert sich die Akademie auf betriebswirtschaftliche Themen, Workshops und Teamschulungen. THERA-BIZ sprach mit Hans-Peter Rosenberger, wie es zur Gründung kam und welche Ziele das Unternehmen damit verknüpft.

Herr Rosenberger, Sie geben an, dass Ihre Beobachtungen zur Nachfrage am Markt und viele Kundengespräche schließlich zur Akademie-Gründung im Sommer 2016 führten. Welche Überlegungen beeinflussten nachhaltig Ihre Entscheidung?

Hans-Peter Rosenberger: Mir ist bereits früh nach meinem Antritt als Vorstand bei der FREI AG aufgefallen, dass eben diese Leistungen im Spektrum des Unternehmens noch fehlen und einen Mehrwert für unsere Kunden darstellen würden. Ich war selbst in der Unternehmens- und Strategieberatung tätig und mir ist bewusst, was eine gute Beratung bewirken kann. Daher habe ich auf Experten auf dem Gebiet gesetzt, die die Branche kennen und Erfahrung mitbringen.

Welche Fragen der Kunden haben Sie in Ihrem Vorhaben gestärkt?

Die Fragestellungen kamen über Vertrieb und Marketing in das Unternehmen. Beide Abteilungen haben direkten Kontakt mit Kunden und stehen in gutem Austausch mit den Physiotherapeuten. Die Problematik, um die es geht, also die fehlenden wirtschaftlichen Informationen, tritt ja oft schon gleich zu Beginn der Beratungen auf, wenn es um die Finanzierung eines Projektes geht. Da wird schnell klar, dass der Physiotherapeut hier professionelle Unterstützung benötigt – immerhin hängt seine zukünftige Lebensplanung von den anstehenden Entscheidungen ab. Und das ist uns zunehmend bewusst geworden.

Die ersten Impulse gab es vor langer Zeit. Die Themen und die Beobachtungen sind im Unternehmen immer wieder diskutiert worden. Geschäftsführung, Vertrieb und Marketing tauschen sich dazu stets intensiv aus. Vergessen Sie nicht, wir beraten seit über 40 Jahren Physiotherapeuten und begleiten sie auf dem Weg in die Selbstständigkeit!

Wie reifte die Idee im Unternehmen?

Wie schon gesagt, der Impuls kam aus Vertrieb und Marketing. Unsere Marketingleiterin Christina Staiger bereitete den Themenkreis auf, präsentierte Chancen und Risiken einer Akademie im Vorstand und im Aufsichtsrat. Sie überzeugte uns und wir beschlossen gemeinsam, die Umsetzung anzugehen. Frau Staiger übernahm die Leitung der Akademie und wir suchten uns professionelle Consultants. Die fanden wir in der versierten Betriebswirtin Jill Spalt, die sich in der Medizinbranche sehr gut auskennt und bereits viele Physiotherapeuten intensiv beraten hat. Und in der ebenso erfahrenen Fitness-Pädagogin Svenja de Buhr, die sehr viel Know-how in Teamschulungen mit verschiedensten Schwerpunkten besitzt.

Die Gründung der Akademie im August 2016 war dann nur der letzte konsequente Schritt langer Beobachtungen und Überlegungen. Die Idee verfestigte sich und die Realisierung dauerte dann etwa ein halbes Jahr.

Welches Ziel verfolgen Sie mit der Akademie?

Wir wollen unsere Kunden stark für ihre Zukunft machen! Wir wollen ihnen das betriebswirtschaftliche Know-how bieten, das sie für ihren Erfolg brauchen. Die Akademie versteht sich als Partner, der den Ist-Zustand analysiert und daraus gemeinsam mit dem Kunden ein individuell auf ihn zugeschnittenes, ökonomisch sinnvolles Konzept entwickelt. Letztlich sind wir davon überzeugt, dass wir nur Erfolg haben können, wenn unsere Kunden erfolgreich sind.

Welchen Stellenwert wollen Sie der Akademie im Unternehmen geben?

Die Akademie ist eine Abteilung der FREI AG, genauso wie der Vertrieb, das Marketing, die Entwicklung oder die Fertigung. Sie arbeitet selbstverständlich sehr eng mit dem Vertrieb zusammen, hat aber eine gewisse Unabhängigkeit. Nur so kann sie unseren Kunden eine effektive ganzheitliche Lösung bieten.

Was ist das Besondere an Ihrer Akademie?

Die Akademie agiert ganzheitlich, sieht also die Gesamtsituation des Therapeuten, geht persönlich auf jeden Klienten ein und arbeitet immer wirtschaftlich orientiert für den Kunden. Das ist gar nicht so einfach, Frau Spalt und Frau de Buhr brauchen dafür viel Wissen und auch Fingerspitzengefühl.

Sie haben bisher Beratung in Form von Workshops und Seminare angeboten, beispielsweise zusammen mit E+S Consulting. Was ist neu? Was ist anders? Wo liegen die Unterschiede?

Neu ist die Individualität – wir haben nicht ein Konzept für alle, sondern wir gehen individuell auf die Bedürfnisse der einzelnen Therapieeinrichtung ein. Zudem verknüpfen wir unsere Expertise aus 40 Jahren erfolgreicher Präsenz in der Branche direkt mit dem Akademiewissen. Wir haben kurze Wege und optimalen Austausch.

Interessant ist die Kombination wirtschaftlicher Grundlagen mit praktischen Teamschulungen. Das macht Sinn, denn die meisten auf der betriebswirtschaftlichen Ebene erarbeiteten Strategien müssen im Alltag vom ganzen Team gelebt und getragen werden. Dazu kommt unsere Angebotsbreite: von Standortanalyse, über Businessplan und Rentabilitätsrechnung bis hin zur Mitarbeiterschulung kann die Akademie alles leisten. Die Themen ergeben sich aus dem Bedarf am Markt. Die Nachfrage bestimmt das Angebot – wir hören einfach auf unsere Kunden.

Wo liegt Ihre Kern-Zielgruppe? Werden Sie sich auf größere Praxiseinrichtungen konzentrieren, auf Praxen, die den Selbstzahlermarkt bedienen wollen?

Ganz und gar nicht! Die FREI AG samt der Akademie ist für alle Physiotherapeuten da. Von der kleinen Ein-Mann- Praxis bis zum Reha-Zentrum sind uns alle Kunden wert und teuer. Und das ist unser Anspruch auch in der Zukunft. Wir möchten alle Physiotherapeuten ansprechen, ebenso die Reha-Zentren und Kliniken. Alle haben den gleichen Bedarf. Die Fragen variieren nur je nachdem, ob die Therapeuten Neugründer, Erweiterer oder Bestandskunden sind.

Wo wird das Akademie-Angebot zu nutzen sein?

Die Akademie bietet ihre Leistungen sowohl in Kirchzarten als auch beim Kunden vor Ort an.

Svenja de Buhr (Senior-Consultant) Christina Staiger (Marketingleiterin des Unternehmens und Akademie-Leitung) und  Jill Spalt (Senior-Consultant) (v.l.n.r.)

Als Senior Consultant haben Sie zwei erfahrene Beraterinnen der Branche. Wie sieht das weitere Personal der Akademie aus?

Das wird die Zukunft zeigen. Wie schon gesagt, die Nachfrage bestimmt das Angebot. Fest steht, dass wir durch unser weitläufiges Netzwerk schon jetzt alle Themengebiete abdecken können. Uns kommt es dabei immer auf Individualität und nicht auf Masse an.

Welche Entwicklung sehen Sie bereits nach einem halben Jahr? Wo wollen Sie mit der Akademie in fünf Jahren stehen?

Wir sehen, dass die Themen am Markt großen Anklang finden und Bedarf besteht. Unsere Kunden brauchen offensichtlich genau diese Unterstützung, um für die Zukunft gewappnet zu sein. Es ist nicht unser Anspruch, dass die Akademie eine Unit von 20 Mitarbeitern wird. Es geht hier vor allem um maßgeschneiderte Kompetenz und Wissen. Und Sie fragen, wo wir in fünf Jahren stehen wollen? Ganz einfach: Da wollen wir nach wie vor an der Seite unserer Kunden stehen!

Wo wird die Physiotherapie in Zukunft stehen und welchen Beitrag können Sie heute schon mit der Akademie dazu leisten?

 Es wird immer Nachfrage nach Physiotherapie geben, sie wird sich – durch die sich wandelnde Altersstruktur der Bevölkerung – sogar noch verstärken. An Arbeit wird es den Physiotherapeuten nicht fehlen.

Gleichzeitig hat sich das Bewusstsein der Menschen dafür verstärkt, dass man für seine Leistungsfähigkeit im Alter selbst verantwortlich ist und sie mithilfe von kompetenten Betreuern wie eben Physiotherapeuten auch viel dafür tun können. Im Mittel haben wir heute schon einen Überhang von ein bis zwei Wochen pro Physiotherapie-Praxis und das fast deutschlandweit. Termine sind also erst ein bis zwei Wochen nach der Anfrage möglich und wenn man weiß, dass ein einmal ausgestelltes Rezept innerhalb von 14 Tagen eingelöst werden muss, sonst muss der Arzt erneut aufgesucht werden, kann man sich ableiten, dass es eine leichte Unterversorgung in Deutschland gibt.

Auf der anderen Seite kämpfen die Praxisinhaber mit dem Fachkräftemangel, der aus der schlechten Vergütung der Leistungen durch die Kassen resultiert. Die Verstärkung des Selbstzahlerangebotes kann hier weiter helfen. Schließlich sollten betriebswirtschaftliche Themen in die Ausbildung der Physiotherapeuten aufgenommen werden. Ohne Wissen in diesem Bereich wird es nicht mehr machbar sein, eine erfolgreiche Praxis zu führen.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg für die Zukunft und danken Ihnen für das Gespräch.

Das Interview führte Reinhild Karasek. 



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