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Vom Faszientraining über das Functional Training zur gerätetechnischen Lösung im Zirkel
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Vom Faszientraining über das Functional Training zur gerätetechnischen Lösung im Zirkel

THERA-BIZ: Herr Dr. Wolff, Sie haben auf der Personal Trainer Conference im Juni in Mainz die BLACKROLL®- Station erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Wie kam es zu dieser Entwicklung nach dem »Get Functional«?

Dr. Wolff: Das Training mit der Faszienrolle wird sowohl im Leistungssport als auch im Reha-Bereich genutzt. Typischerweise werden die Übungen am Boden ausgeführt. Hierzu braucht es eine Stützmotorik, die jedoch nicht jeder besitzt, vor allem in der Reha-Phase. Viele führen dieses Training daher nicht durch, weil die körperlichen Voraussetzungen fehlen. Also suchte ich einen Weg, die Rolle vom Boden wegzubekommen und sie höhenverstellbar in eine Gerätetechnik zu integrieren. Über die höhenverstellbare Rolle wie beim »Get Functional« war eine Lösung gefunden. Die neue Blackroll®-Station hat jetzt zusätzlich verschiedene Griff- und Haltemöglichkeiten. So haben auch Leistungsschwache und der Rekonvaleszente die Möglichkeit, mit einer besseren Regulierung des Anpressdruckes komfortabel und sicher zu trainieren.

Das Gerät gibt es in verschiedenen Ausführungen, Basic und Vario ...

... und ich werde relativ kurzfristig einen BLACKROLL®-Station-Circuit anbieten. Neben der VARIO wird der Trainierende dann an verschiedenen Stationen im Zirkel komfortabel unterschiedliche Muskelbereiche bearbeiten können. Zum Beispiel nur den Musculus quadriceps femoris. Der Trainierende geht von einer Rollenübung zur anderen. Es wird insgesamt vier Geräte im Zirkel geben: die  VARIO für die Oberschenkelrückseite, die seitliche Muskulatur und für die Waden, eine Station für den vorderen Oberschenkel, eine weitere für den Rücken sowie eine für den Arm und den Latissimus.

Welche Zielgruppe haben Sie dabei im Auge?

Menschen, die ihr Leben in Haltungskonstanz verbringen. Ich denke hier an Schreibtisch- und Bildschirmarbeitsplätze, aber auch Personen, die in Haltungskonstanz hoch konzentriert arbeiten, wie Feinmechaniker, Chirurgen, Zahnärzte, Piloten. Bei diesen Personengruppen ist es so, dass – durch das dauerhafte Verharren in bestimmten Positionen – die Muskulatur sich im negativen Sinn anpasst. Viele Rückenschmerzpatienten haben muskuläre Defizite in Form von Verkürzungen und „Verklebungen”. Deshalb ist es immer sinnvoll, Faszienrollen mit Dehnung zu kombinieren. Wenn ich Mobilität erreicht habe, ist die Stabilisation ein begleitender Schritt. Deshalb ist das neue Gerät in Verbindung mit den Dehngeräten ein wichtiges Modul in der Rückentherapie. Beim Rückenpatienten ist oft beides – Mobilität und Stabilität – defizitär. Wir kombinieren daher das Mobilisationstraining mit unseren Rückentherapiegeräten und begegnen somit mit mehreren Modulen dem Rückenschmerz. Und das kann man wunderbar konzeptionell aufbereiten. Unser Anti-Rückenschmerzprogramm teilt sich in verschiedene Phasen auf: 1. Mobilisieren und Stabilisieren, dann Übungen zur Rumpfkraft, anschließend Alltagsübungen. Die Muskeln, die wir vorher besonders trainiert haben, werden in Alltagsbewegungen integriert. Hierzu zählen Bewegungsmuster wie Heben, Tragen, um so die Alltagsbelastbarkeit und -fähigkeit wieder herzustellen. So ist unsere Herangehensweise.

Auf den Punkt gebracht?

Unser Rücken-System hat ein Alleinstellungsmerkmal. Einige Anbieter setzen primär auf Kraft, was natürlich auch wichtig ist. Andere gehen über ein Beweglichkeitstraining. Wir haben ein multimodulares Konzept von Mobilisieren über Stabilisieren bis hin zum Trainieren. Und flankieren das noch zusätzlich mit dem Faszientraining.

Danke für das Gespräch.

Das Interview führte Reinhild Karasek.



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