Thera-bizDas Magazin für Ihren wirtschaftlichen Erfolg

- Anzeige -

- Anzeige -- Anzeige -- Anzeige -- Anzeige -- Anzeige -- Anzeige -- Anzeige -- Anzeige -- Anzeige -- Anzeige -- Anzeige -- Anzeige -- Anzeige -- Anzeige -
- Anzeige -- Anzeige -- Anzeige -- Anzeige -- Anzeige -- Anzeige -- Anzeige -- Anzeige -- Anzeige -- Anzeige -- Anzeige -- Anzeige -- Anzeige -- Anzeige -

Verordnungsdefizit rheumatologischer Praxen
Suchen Sie das Gespräch mit dem Facharzt

Verordnungsdefizit rheumatologischer PraxenAbb.: © Stasique /Shutterstock.com

Suchen Sie das Gespräch mit dem Facharzt, um die Verordnungen zu erhöhen

Der Kongress der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie vom 17. bis 20. September 2014 in Düsseldorf brachte es ans Licht: Aus Furcht vor Regress bekämen Rheumapatienten zu selten Physio- und Ergotherapie verordnet. Und das, obwohl es in den ärztlichen Leitlinien steht.

Den Ärzten ist zwar klar, dass die Funktionalität eines Gelenks durch physikalische Therapien erhalten bleibt, scheuen es aber, dem Patienten eine Physiotherapie auch wirklich zu verschreiben. Ute Eppinger, Autorin des Artikels auf Medscape Deutschland Medizinpraxis, zitiert Professor Dr. Klaus Krüger, Sprecher der Kommission Pharmakotherapie der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh), auf dem 42. Kongress der ärztlichen Fachgesellschaft im Kongresszentrum CCD in Düsseldorf auf der Kongress-Pressekonferenz am 18. September 2014 mit den folgenden Worten: „Nur 20 Prozent unserer Patienten mit rheumatoider Arthritis erhalten eine physikalische Therapie.“

Für den Arzt wichtig: regress-sichere Verordnung

Woran mag das liegen? Professor Dr. Uwe Lange, Leiter der Abteilung Rheumatologie und klinische Immunologie der Kerckhoff Klinik in Bad Nauheim, hat dies in einem Frühstücksgespräch am 19. September 2014 im Rahmen dieses Kongresses weiter durchleuchtet und nach Antworten gesucht. Seiner Meinung nach läge es unter anderem an einer zu geringen Wertschätzung der Physiotherapie, so Ute Eppinger in ihrem Artikel.

Aber ärgern Sie sich jetzt nicht!Woher rührt denn auf der anderen Seite die Arzneigläubigkeit, die ebenfalls als Ursache angeführt wird, sowie die falsche Einschätzung der Physiotherapie als reine Reha-Maßnahme? Der Arzt, ob Facharzt oder Allgemeinmediziner, wird vom pharmazeutischen Außendienst und von der Industrie mit Information versorgt, die für ihn leicht verständlich aufbereitet worden sind. Ergebnisse wissenschaftlicher Studien werden ihm direkt vermittelt und kommen anschaulich in Form von Grafiken daher. Aber eben auch Verordnungsfragen oder -probleme werden mit ihm durchgesprochen und diskutiert, so dass die Regressfurcht überwunden werden kann. Und die Wirksamkeit von Physiotherapie?

Wer, wenn nicht auch der Physiotherapeut selbst, sollte das Gespräch mit dem Verordner direkt suchen und ihn von der Wirksamkeit der physikalischen Therapie überzeugen? Stellen Sie sich dem Arzt als Gesprächspartner in Augenhöhe vor und helfen Sie ihm, Sicherheit auf dem schwierigen Parkett der Heilmittelverordnung zu gewinnen. Denn die Heilmittel sind budgetiert. Aber spezielle physikalische Maßnahmen sind unter bestimmten Voraussetzungen und Indikationen durchaus zu verordnen. Ohne dass der Arzt mit dem Rezept einen Regress seitens der Kostenträger zu befürchten hat. So mancher Arzt wäre wahrscheinlich erleichtert, wenn er vom Experten der Physiotherapie begleitet werden würde, um in diesen Fragen Unterstützung zu finden. Hier können Sie dem Arzt gegenüber punkten. Denn, wenn Sie ihm helfen können, so wird er Sie als Partner noch mehr schätzen und vielleicht doch den einen oder anderen Patienten mehr an Sie verweisen.



Loggen Sie sich jetzt ein und lesen Sie den gesamten Beitrag!


« zurück

Bitte aktualisieren Sie Ihren Internet Explorer.
Internet Explorer 8 herunterladen
Ihr Online Team