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Screening Gesundes Arbeiten (SGA)
Die Gefährdungsbeurteilung als Chance für physiotherapeutische...

Screening Gesundes Arbeiten (SGA)© Jeanette Dietl / shutterstock.com

Dieser Beitrag widmet sich der Möglichkeit, methodisch zu erfassen, welche Ursachen für Muskel-Skelett- Beschwerden im beruflichen Umfeld liegen und wie Sie hierzu klug beraten

Noch zwei Patienten im Wartezimmer. Eine Nackenmassage und eine Manuelle Therapie. Schön, es kann entspannt Feierabend werden! Doch ganz so einfach macht es Ihnen Ihre nächste Patientin dann doch nicht. Beim Massieren möchten Sie wie gewohnt mit der Patientin über Gott und die Welt plaudern, merken jedoch, dass diese auf ihr Arbeitsumfeld zu sprechen kommen möchte. Sie schildert anschaulich, dass seit der digitalen Erfassung von Belegen in einer Versicherung sie gefühlt täglich mehrere Tausend Mal die Computermaus bedienen müsse. Am Ende des Tages habe sie das Gefühl, ihr krabble selbst eine Maus vom Handgelenk bis in den Nacken hinein. Kopfschmerzen, Verspannungen, Kribbeln in den Fingerspitzen, hohe Empfindlichkeit des Handgelenkes, Probleme beim Einschlafen trotz großer Erschöpfung seien zu beobachten. Als behandelnde Physiotherapeutin oder behandelnder Physiotherapeut ist Ihnen klar: Massage allein kann hier kaum die Ursachen beheben.

Die Nähe der Physiotherapie zur Arbeitswelt

Die Ursachen liegen in der Arbeitsplatzgestaltung und in der Arbeitsumgebung wie Licht, Lärm und Klima, also in den physikalischen und physischen Faktoren einerseits und andererseits in der Arbeitsablauforganisation, in den psychischen Faktoren. Das sind Risikofaktoren, die üblicherweise im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung im Betrieb erfasst, bewertet und behoben werden müssen; §§ 4 und 5 Arbeitsschutzgesetz. „Im Grunde nicht mein Bier,“ mögen Sie mit Recht sagen. Doch der Weg von der Behandlungsliege bis zum Arbeitsplatz ist heute gar nicht mehr so fern.

Das Instrument „Leitfaden Screening Gesundes Arbeiten (SGA)“, das ich Ihnen hier vorstelle, stellt ein Handwerkszeug für die Beratung Ihrer Patienten dar. Der Leitfaden kann auch dazu dienen, fehlendes Wissen um arbeitswissenschaftliche Zusammenhänge aufzubauen und ein zusätzliches Profitcenter „Ergonomieberatung“.

Ziel des Leitfadens ist es, physische und psychische Belastungen zu ermitteln, zu bewerten und gesünder zu arbeiten. Gemeinsam mit einem interdisziplinären Team aus Physiotherapeuten, Fachkräften für Arbeitssicherheit, einem Orthopäden und Arbeitspsychologen am Institut für Arbeitsund Organisationspsychologie an der TU Dresden im Auftrag der Initiative neue Qualität der Arbeit (INQA) geforscht.

Herausgekommen ist eine validierte Methode zur objektiven orientierenden Gefährdungsbeurteilung. Es handelt sich um ein Beobachtungsinterviews, die am Arbeitsplatz angewendet werden. Hier will ich Ihnen die Anwendung im Dialog mit Ihren Patienten vorzustellen.



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