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Rückenwind
Zur Situation der Physiotherapeuten ­ gesellschaftlich und politisch

Rückenwind

Ziel war es, Aufmerksamkeit zu gewinnen, ein Problembewusstsein zu schaffen für die Lage der Physiotherapeuten, vor allem im ambulanten Bereich. Die Kampagne ,,38,7 % mehr wert" hat seit September 2014 Physiotherapeuten und Unterstützer aufgerufen, ihre Stimme abzugeben und sich einzutragen. Die Abstimmung endete am 2. Februar 2015. Was kommt jetzt? Reinhild Karasek sprach mit Markus Norys, Mitglied der Arbeitsgruppe ,,Kampagne" und 2. Vorsitzender des Deutschen Verbands für Physiotherapie, LV Bayern e. V. ­ Zuständigkeitsbereich Freiberufler.

Es werden wohl 150.000 Unterschriften werden, online waren es knapp 76.000 Stimmen. Nun kommen noch die schriftlich Abgegebenen dazu, die in der Geschäftsstelle von Physio-Deutschland Deutscher Verband für Physiotherapie (ZVK) e.V. ausgezählt werden. Damit hat die Kampagne einen stärkenden Rückenwind seitens der Physiotherapeuten und den Unterstützern, von Ärzten wie Patienten, erfahren.

Die Lage ist nicht rosig. Die finanziellen Mittel in der ambulanten Physiotherapie reichen nicht mehr aus, weder um Fachkräfte gut zu bezahlen noch um unternehmerische Risiken abzudecken, so Markus Norys. Er war von Anfang an ­ die Arbeitsgruppe bildete sich bereits 2013 ­ engagiert dabei. Leidenschaftlich setzt er sich für das Thema ein. ,,Wenn es so weiter geht, dann ist in fünf bis sieben Jahren Schicht im Schacht, dann geht nicht's mehr!", so malt er die Zukunft aus.

Patienten verstehen die Problematik

Die Kampagne sollte die Gesellschaft erreichen. Als Unterstützer waren auch die Patienten aufgerufen. Die Zahl 38,7 % provoziert an sich aber erst einmal. Sie beziffert den Betrag, der fehlt, um betriebswirtschaftlich erfolgreich zu arbeiten. ,,Ich war anfangs selbst erschrocken über die Zahl, aber sie bringt es auf den Punkt." Markus Norys erzählt, wie es zu interessanten Gesprächen in seiner eigenen Praxis in Garmisch kam. Viele Patienten hätten befürchtet, dass dann ihre Zuzahlung steigen müsse. Doch als ihnen vor Augen geführt wurde, wie viel ein Physiotherapeut tatsächlich an einer Behandlung brutto umsetzt, zeigten sie Verständnis. ,,Es war erklärungsbedürftig, aber das war ja auch unser Ziel."



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