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Rückenprobleme
Ganzheitlich betrachtet

Rückenprobleme

Therapeut und Personal-Coach Korbinian Klebensberger erklärt, warum eine ganzheitliche Vorgehensweise bei Patienten respektive Kunden mit Rückenproblemen Erfolg verspricht und wie man in der Praxis vorgehen kann

Bei der Behandlung von Rückenproblemen, ob bei akuten oder chronischen Beschwerden, hilft ein holistischer Ansatz, um alle potenziellen Einflussfaktoren optimal zu berücksichtigen. Ein Beispiel ist das „Athlet des Lebens“-Konzept, das sich durch solch einen ganzheitlichen Trainingsund Therapieansatz auszeichnet. Wir setzen dieses Konzept erfolgreich in unseren R1-Gesundheitseinrichtungen um und machen damit in der täglichen Arbeit sehr gute Erfahrungen.

Das Rad „Athlet des Lebens“ ist wichtiger Bestandteil des Konzeptes. Es ist Wegweiser, Reminder und Spiegel zugleich. So wird sichtbar, ob alle wichtigen Faktoren (MOVE – EAT – RECHARGE – REFLECT) einbezogen wurden. Mit dem Ziel, ganzheitlich im Sinne einer systemischen Gesundheit vorgehen zu können.

Ring 1 = MOVE

Entscheidend bei der Behandlung von Rückenproblemen ist der Bereich „Move“. Wenn ein „Athlet des Lebens“ bis in den Bereich „Train“ gelangt, verfügt er über die körperliche Fitness und Stabilität, um muskuläre Dysbalancen auszugleichen. Somit ist er allen herkömmlichen Alltagsbelastungen gewachsen. Überprüfen lässt sich dieser Stand durch die Durchführung fundamentaler Bewegungsmuster, wie sie beispielsweise die Übungen Plank, Hip Hinge, Push, Pull, Lunge, Squat, Walk oder Run voraussetzen.

Es ist also das Ziel, den „Athleten“ bzw. Patienten bis zu „Train“ zu bringen. Für das Trainieren der Basisbewegungsmuster wird zunächst Schmerzfreiheit benötigt. Der Start erfolgt deshalb im Bereich „Care“, dem innersten Ring, in dem Physiotherapeuten ihre größten Kompetenzen haben. Hier geht es um strukturelle und funktionelle Defizite. Als Wegweiser dient der modifizierte Joint-by-Joint-Approach: Ein Gelenk sollte unter Last entweder mobil oder stabil sein. In einem Screening wird der Bereich mit dem höchsten Potenzial ermittelt. Strukturelle Defizite umfassen alle Mobilitäts- und Flexibilitätseinschränkungen. Daher wird in der Behandlung auf aktive und passive myofasziale Techniken gesetzt, auf isolierte Dehnungen und Dehnungen von myofaszialen Ketten sowie manuelle Techniken zur Mobilisierung.

Im Einklang mit dem Fortschritt des Patienten im strukturellen Bereich wird mit zielgerichteten Übungen das System stabilisiert. So werden Bereiche, in denen Stabilität fehlt, bewusst angesteuert, um später im Bereich „Train“ funktionell trainieren zu können. Funktionell bedeutet hier: „Den richtigen Muskel zum richtigen Zeitpunkt innerhalb einer Gesamtbewegung zu rekrutieren.“

Was ist mit dem Bereich „Move“? Jeder wünscht sich eine Übung, die einen schmerzfrei durchs Leben gehen lässt. Aber es geht nach der Schmerzfreiheit („Care“) erst einmal darum, wieder genügend Bewegung durch alltägliche Bewegungen in das Leben zu lassen.

WICHTIG

Folgt man dem Konzept „Athlet des Lebens“, wäre es falsch, nach dem Erreichen von Schmerzfreiheit den therapeutischen Weg zu beenden, ohne dass die Basisbewegungsmuster beherrscht werden. Aber auch wenn ein Patient den Bereich „Train“ erreicht oder sich auf dem Weg dorthin befindet, sollten ebenso andere Bereiche aus dem Rad in die Therapie mit einbezogen werden.



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