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Praxisfahrzeuge
Teil 2: Privatnutzung durch den Mitarbeiter

Praxisfahrzeuge© Fotolia / Sven Krautwald

Bei der täglichen Arbeit eines Physiotherapeuten geht es oft darum, die eingeschränkte Mobilität der Patienten zu verbessern. Doch wie schaut es eigentlich mit der eigenen Mobilität aus?

Stehen Hausbesuche an, weil Patienten bettlägerig sind oder anderweitig immobil, dürfte ein Praxisfahrzeug für den Physiotherapeuten unentbehrlich sein. Dabei ist jedoch die steuerliche „Behandlung“ solcher Fahrzeuge gar nicht so leicht zu durchschauen.

Lesen Sie auch: Im Teil 1 dieses Artikels wurde dargestellt, wie es sich verhält, wenn der Unternehmer selbst ein Dienstfahrzeug unterhält.

Etwas anders schaut es bei Praxisfahrzeugen aus, mit denen die Angestellten durch die Lande streifen. Hier zählt in der Regel nur der Mobilitätsfaktor, so dass meist kleine günstige Autos zum Einsatz kommen. Ob die Fahrzeuge dann geleast oder finanziert werden, ist für die Nutzungsbesteuerung irrelevant.

Sachbezug und Werbungskosten

Werden diese Fahrzeuge den Mitarbeitern auch zur Privatnutzung überlassen, kommt man in der Regel um die Besteuerung eines Sachbezugs nicht umhin. Als Sachbezug ist auch hier wieder die 1-Prozent-Methode anzusetzen.

1-Prozent-Methode: Bei dieser Regelung wird ertragssteuerlich ein Privatanteil von pauschal 1 Prozent des Fahrzeug-Bruttolistenpreises einschließlich Sonderausstattung zum Zeitpunkt der Erstzulassung monatlich berücksichtigt.

Somit sind selbst bei einem Kleinwagen mit einem Bruttolistenpreis von 20.000 Euro monatlich 200 Euro als Sachbezug für die Privatnutzung anzusetzen. Hinzu kommt normalerweise noch der Sachbezug für die Fahrten zwischen der Wohnung des Arbeitnehmers und der Praxis.

Praxisbeispiel: Susanne fährt jeden Tag 10 Kilometer einfache Entfernung in die Praxis. Damit entsteht für sie ein Vorteil aus der Nutzung des Dienstfahrzeuges von 60 Euro: 0,03 Prozent von 20.000 Euro pauschal, multipliziert mit 10 für die Entfernung von 10 Kilometern.

Der Mitarbeiter kann den Nutzungswert für Fahrten zwischen Wohnung und Praxis gegebenenfalls mit den Werbungskosten in seiner Einkommensteuererklärung verrechnen lassen. Bei 0,30 Euro pro Kilometer ergäben sich im gewählten Beispiel von Susanne durch die Entfernungspauschale Werbungskosten in Höhe von 60 Euro pro Monat: 0,30 Euro x 20 Arbeitstage x 10 Entfernungskilometer. Somit könnte sich die Steuerbelastung beim Arbeitnehmer – ohne Berücksichtigung von Urlaubstagen – in diesem Fall genau ausgleichen.

Falls der Mitarbeiter mit seinen übrigen Werbungskosten allerdings nicht über dem Werbungskostenpauschbetrag von 1.000 Euro liegt, verpufft die steuerliche Entlastung durch die Entfernungspauschale.



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