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Praxisfahrzeuge
Teil 1: Besteuerungspraxis für die Unternehmer

Praxisfahrzeuge© Annette Kurka / Fotolia.com

Das eigene Fahrzeug darf doch meist etwas größer und schicker ausfallen, schließlich kann man es ja „von der Steuer absetzen“ – so zumindest die landläufige Meinung

Allerdings gilt dies nicht in jedem Fall und schon gar nicht so absolut, wie man zunächst vermuten würde, denn der Gesetzgeber hat zur Dienstwagennutzung detaillierte Regeln aufgestellt, die es zu beachten gilt.

Eine Frage der Nutzung

Wird ein Fahrzeug überwiegend – das heißt zu mindestens 50 Prozent – betrieblich genutzt, wird die Privatnutzung, wie Urlaub, private Einkäufe, Wochenendausflüge oder Ähnliches grundsätzlich nach der sogenannten 1-Prozent-Methode ermittelt. Bei dieser Methode kann das Auto auch beliebig durch andere Personen genutzt werden. Denn mit dieser pauschalen Regelung sind generell alle privaten Fahrten abgedeckt.

Somit kann der Betriebswagen auch vom Ehegatten, eingetragenen Lebenspartner, von Kindern oder Freunden genutzt werden. Dabei ist es sogar unerheblich, ob diese das Fahrzeug selbst privat oder aber betrieblich bzw. beruflich nutzen. Wichtig ist nur, dass die betriebliche Nutzung beim zugeordneten Betrieb nicht unter 50 Prozent fällt, da die 1-Prozent-Methode dann nicht mehr anwendbar wäre.

Tipp

Sämtliche Kosten, die durch die Privatnutzung des Fahrzeuges entstehen (insbesondere auch die Kraftstoffkosten auf Urlaubsreisen!), können bei der 1-Prozent-Methode als Betriebsausgaben geltend gemacht werden. Bei einem zum Betriebsvermögen zugeordneten Fahrzeug kann auch ein ordnungsgemäßes Fahrtenbuch geführt werden, an das jedoch besonders detaillierte Anforderungen gestellt werden. Abzugsfähig sind dann lediglich die Kosten, die auf die Betriebsnutzung entfallen.

Liegt die betriebliche Nutzung eines dem Unternehmen zugeordneten Fahrzeugs unterhalb von 50 Prozent, zählt der Wagen zum sogenannten gewillkürten Betriebsvermögen, sofern das Auto dem Betriebsvermögen zugeordnet wird.

Die 1-Prozent-Methode ist dann nicht zulässig. Vielmehr sind die entstandenen Kosten mittels Schätzung auf den privaten und auf den unternehmerischen Einsatz aufzuteilen.

Wird ein Fahrzeug nur untergeordnet betrieblich genutzt (unter 10 Prozent) ist die Zuordnung zum Betriebsvermögen grundsätzlich nicht möglich, da das Auto zwingend notwendiges Privatvermögen darstellt. Dann können nur die Firmenfahrten mit 0,30 Euro für jeden dienstlich gefahrenen Kilometer angesetzt werden. Die Privatnutzung wird in diesem Fall steuerlich nicht berücksichtigt. Sollten die betrieblich verursachten Kosten (anteilig zu den gefahrenen Kilometern) höher sein als die Kilometerpauschale, können die tatsächlichen Ausgaben in der Regel angesetzt werden. Dies erfordert jedoch weitere Aufzeichnungen.



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