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Patienten in der Stressfalle
Der Einsatz moderner Messtechnik bei Anamnese und Therapie. Der Physiotherapeut entwickelt...

Patienten in der Stressfalle© www.mesana.com

Der Einsatz moderner Messtechnik bei Anamnese und Therapie

Der Physiotherapeut entwickelt sich zu einem ganzheitlichen Gesundheitsberater. Neue Diagnosetools unterstützen ihn dabei

Die Tür schwingt auf! Ein Mann hechtet in die Praxis. Das Smartphone noch in der Hand rennt er fast in mich hinein. Verschwitzt und völlig abgehetzt begrüßt er mich mit schuldbewusster Miene: „Sorry, ich hab’s einfach nicht früher geschafft, heute war einfach die Hölle los im Büro!“ Es ist 17:10 Uhr. Behandlungsbeginn war Punkt Fünf. Diese Situation kommt Ihnen bekannt vor? Patienten, die erst nach Behandlungsbeginn eintreffen, sich aber pünktlich verabschieden, weil bereits der nächste Termin auf sie wartet? Das ist nicht nur für Sie als Therapeut ärgerlich, auch der Patient profitiert nicht von seinem Verhalten. Das wirkt sich langfristig auf weitere körperliche Prozesse aus.

Grenzen als Physiotherapeut

Zudem sind Stress und Behandlungserfolg miteinander verknüpft. Es liegt nicht allein in Therapeutenhand, ob eine Therapie erfolgreich ist. Zwar verfügen Physiotherapeuten in der Regel über ein breites Spektrum an Behandlungsmethoden, Gesundheit und Genesung des Patienten sind aber von vielen weiteren Faktoren abhängig und nicht ausschließlich von den Fähigkeiten des Behandlers.

PRAXISBEISPIEL

Patient Hans-Peter K.* kommt mit klassischem Lumbal- bzw. HWSSyndrom in die Praxis. Nach der Anamnese wird ein gemeinsamer Behandlungsplan erstellt, mit Übergang von passiver zu aktiver Therapie. Nach mehreren aktiven Einheiten (Trainingstherapie) sind keinerlei Symptomveränderungen festzustellen, auch auf der Schmerzskala VAS bleiben die Werte unverändert. Im Gesprächsverlauf gibt der Patient an, sehr gestresst zu sein, schlecht zu schlafen und tagsüber wenig Energie zu haben. Ohne Umschweife bemängelt er, dass die Physio-Termine seine wenige Freizeit noch zusätzlich belasten.

Die Vertrauensbasis bestimmt oft über Erfolg oder Misserfolg einer Therapie. Eine Studie aus dem Jahr 2014 (siehe Literaturhinweis am Ende des Artikels) stellte fest, dass das Vertrauensverhältnis zum Therapeuten eine entscheidende Rolle beim Gesundungsprozess spielt. Physiotherapeuten sind damit weit mehr als „nur“ Behandler – sie sind eine wichtige Stütze für den Patienten, einerseits als Gesundheitsberater, andererseits als Motivator, der Hilfestellung bei der Veränderung von Lebensstilfaktoren bieten kann.

Deshalb empfiehlt es sich, bei Patienten ohne signifikante Symptomverbesserung weitere mögliche Ursachen zu eruieren, beispielsweise Stress-Symptome.



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