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Optimale Raumnutzung
Auf kleinem Raum effektiv arbeiten

Optimale Raumnutzung

Es muss nicht immer groß sein. Und trotzdem können dank einer effizienten Gerätenutzung Angebote in KGG als auch im Personal Training oder im freien Training möglich sein

Rico Meißner und Ronny Petzold eröffneten Anfang Mai 2017 in Chemnitz eine Praxis für musculoskelettale Physiotherapie, nachdem sie beide zuletzt 15 Jahre in einem Reha-Zentrum als Therapeuten gearbeitet hatten. Mit ihrer Praxis haben Sie sich auf die Funktionseinschränkungen des Bewegungsapparats spezialisiert. Nichtsdestotrotz ist der Trainingsraum für KGG, Kleingruppentraining, freies Training und Personal Training nicht sonderlich groß und konzentriert sich auf ein paar wenige Geräte. THERA-BIZ sprach mit den beiden Neugründern über ihr Konzept.

Herr Meißner, Herr Petzold, Sie haben vor knapp einem halben Jahr Ihre Praxis mpPHYSIO in Chemnitz eröffnet. Steht das „mp“ im Praxisnamen für die musculoskelettale Physiotherapie? Oder Ihre Initialen Meißner und Petzold?

Ronny Petzold: Das ist richtig, der Praxisname beschreibt zum einen unsere Ausrichtung im Bereich der Physiotherapie, den muskuloskelettalen Schwerpunkt, zum anderen sind es unsere Initialen.

Sie haben die Zulassung für KG-Gerät und bieten das in Ihrer Praxis auf Rezept an. Die gleichen Geräte setzen Sie aber ebenso im freien Training ein, oder?

Ja, wir besitzen drei Total-Gym-Geräte, die wir sowohl in der Therapie als auch im Training einsetzen. In der Therapie können wir den Krankenkassen gegenüber die Gebührenposition KG-Gerät abrechnen. Wir trainieren mit den Patienten einzeln oder in der Kleingruppe, also im Kontakt 1:3.

Wie viele Patienten führen denn im Anschluss nach einer ärztlichen Verordnung als Selbstzahler das Training weiter?

Aktuell sind ca. 20 Patienten nach dem Abschluss der therapeutischen Maßnahmen in den Selbstzahlerbereich gewechselt und kommen zum Training. Ob er selbstständig oder unter Anleitung in einer Gruppe trainieren möchte, hängt von der individuellen Entscheidung jedes einzelnen Patienten ab. Wir bieten dazu verschiedene Möglichkeiten im Selbstzahlerbereich an, die in einem kostenlosen Beratungsgespräch aufgezeigt und miteinander diskutiert werden.

Wie erläutern Sie den Patienten den Nutzen?

Wir arbeiten auch in der KGGTrainingsstunde mit Wiederbefunden. Es werden verschiedene subjektive bzw. objektive Parameter getestet. Das geschieht vor, während und nach dem Training, um Verbesserungen für den Patienten sichtbar zu machen und diesen damit zu motivieren. Die verschiedenen Vorteile eines dreidimensionalfunktionellen Trainings werden dem Patienten aufgezeigt sowie während des Trainings bewusst gemacht und mit subjektiven und objektiven Daten unterlegt. Damit findet ein gemeinsamer Entscheidungsfindungsprozess zwischen Therapeut und Patient für oder gegen eine Fortsetzung des Trainings statt und erleichtert letztlich den Verkauf. Unser Ziel ist dabei, die erreichten Therapieerfolge für den Patienten nachhaltig zu stabilisieren und nach seinen Wünschen weiter zu verbessern.

Wie groß ist ihr Raum, in dem Sie KGG und Training absolvieren?

75 Quadratmeter.

Weshalb haben Sie sich für Total- Gym-Geräte entschieden?

Wir sehen mehrere Vorteile, die uns zum Kauf bewogen haben. Aufgrund der großen Übungsmöglichkeiten entfallen lästige Gerätewechsel und es ist eine optimale Auslastung des Trainingsraums möglich. Weiterhin sind die Geräte mit wenigen Handgriffen auf ein kleines Packmaß zusammenklappbar und die Trainingsfläche kann beispielsweise in einen Schulungsraum umfunktioniert werden. Ein weiterer Nutzen besteht darin, dass das Trainingsgerät leicht zu transportieren ist. Dadurch besteht die Möglichkeit, ein Personal Training auf Wunsch in einem separaten Raum durchzuführen.

Bietet das Ihr Wettbewerb auch an?

Chemnitz zählt ca. 250.000 Einwohner und es gibt ca. 200 Physiotherapie- Praxen. Im Vergleich zu den anderen Praxen bieten wir unseren Kunden sehr individuelle Trainingsmöglichkeiten an, wie Personal- und Partnertraining – das heißt im Kundenkontakt 1:2 –, und haben mit diesen Angeboten im Bereich der Physiotherapie in Chemnitz ein Alleinstellungsmerkmal.

Haben Sie dadurch Kunden im Selbstzahlerbereich gewonnen, die zuvor nicht Patienten bei Ihnen in der Praxis waren?

Ja, es trainieren momentan vier Klienten wöchentlich ein- bis zweimal in dieser Konstellation. Diese individuellen Trainingsangebote im Selbstzahlerbereich befinden sich gerade im Aufbau, wobei es einer genauen Zielgruppenanalyse bedarf sowie einer dementsprechenden Akquise. Das sind die Erfahrungen, die wir in der kurzen Zeit gemacht haben.

Was bieten Sie Ihren Selbstzahlern an? Mitgliedschaften? 10er-Karten?

Wir bieten zum einen betreutes Training vom Personal- bis zum Gruppentraining und zum anderen freies Training an. Die Klienten haben verschiedene Geräte wie Total Gym, SensoPro, Schlingentrainer und Cardiogreräte zur Auswahl. Wir bieten auch 10er-Karten an.

Die Preise bewegen sich zwischen 139 Euro für eine 10er-Karte freies Training und 550 Euro für eine 10er-Karte Personaltraining. Ein Gruppentraining im Kontakt 1:5 kostet den Trainierenden 13 Euro. Der Gruppenkurs dauert 45 Minuten.

Wie hat sich dieses Konzept nach einem halben Jahr bewährt?

Das Ziel, einen Patienten zum Klienten zu machen, um die in der Therapie erzielten Erfolge nachhaltig zu stabilisieren und weiter zu verbessern und ihn damit weiter an die Praxis zu binden, bewährt sich mehr und mehr. Vor allem jetzt, in der kälteren Jahreszeit, sind sowohl Patienten als auch Klienten bereit, in der Praxis zu trainieren.

Welche weiteren Besonderheiten bieten Sie Ihren Patienten und Kunden?

Ein außergewöhnliches Angebot ist unser SensoPro-Trainer. Schon aus dem Grund, weil es dieses Gerät in Ostdeutschland nur zwei Mal gibt. Die Patienten und Klienten können Ihre Koordination, das Gleichgewicht sowie die Reaktionsfähigkeit auf engstem Raum und in kürzester Zeit trainieren und damit verbessern.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg und danken für das Gespräch.

Das Interview führte Reinhild Karasek. 

 



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