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Neue FPZ Studie zur gerätegestützten Trainingstherapie

Neue FPZ Studie zur gerätegestützten Trainingstherapie

Gesamtkonzept für den Therapieerfolg wichtiger als die eingesetzten Geräte

Das Ergebnis einer neuen Studie zur Wirksamkeit gerätegestützter Trainingstherapie überrascht selbst die Wissenschaftler des diese Studie herausgebenden Forschungs- und Präventionszentrums (FPZ GmbH): Im Hinblick auf den Therapieerfolg spielt die Wahl der Trainingsgeräte nicht die entscheidende Rolle. Allerdings müssen die eingesetzten Trainingsgeräte für die konkrete Therapie validiert sein.

Dagegen bestimmt das multifaktorielle Therapiekonzept den Therapieerfolg. 

Hintergrund der Erhebung

Zahlreiche Studien belegen, dass ein gerätegestütztes Training von Rumpf und Nacken bei Rücken- und Nackenschmerzen hilft*. Unterschiede in den Therapieansätzen gibt es in erster Linie auf trainingswissenschaftlicher Basis sowie bei der Betreuung der Patienten. In der multifaktoriellen FPZ Therapie wird ein individualisiertes Maximalkrafttraining durchgeführt - immer begleitet von einem Therapeuten. Dabei werden in den für die Anwendung dieser Therapie autorisierten Rückenzentren bundesweit ausschließlich qualitativ hochwertige und zuverlässige Trainingsgeräte der Hersteller DAVID, Proxomed und Schnell verwendet. Allesamt wurden diese Trainingsgeräte vor dem Ersteinsatz speziell für die FPZ Therapie validiert.

Die überraschenden Ergebnisse

Die jetzt vorliegende Studie analysiert an insgesamt 35.502 Patienten, ob der Therapieerfolg abhängig von der verwendeten Geräteserie ist oder ob andere Faktoren letztlich entscheidender sind. Die dazu verwendeten Daten wurden in den Jahren 2010 bis 2016 in verschiedenen FPZ Rückenzentren erhoben. Die Ergebnisse überraschen alle Beteiligten. Beim Parameter erzielter Kraftzuwachs nach Abschluss der FPZ Therapie gibt es nur geringfügige Unterschiede zwischen den Geräteserien. Die Veränderungen der subjektiven Einschätzungen der Patienten fallen ähnlich aus. Die ermittelten Unterschiede für Schmerzintensität, Schmerz-Regelmäßigkeit sowie der Leistungsfähigkeit und des Wohlbefindens sind ebenfalls therapeutisch nicht relevant.

Mensch und fachliche Expertise

Angesichts kaum vorhandener Unterschiede in Bezug auf den Therapieerfolg kommen die Wissenschaftler Dr. Frank Schifferdecker-Hoch und Dr. Michael Hollmann zu folgender Einschätzung: “Das Training mit hochqualitativen, lizenzierten Geräten führt unabhängig vom Gerätehersteller zu den gewünschten Ergebnissen. Sowohl im Kraftbereich als auch bei den subjektiven Faktoren wie Schmerz und Lebensqualität ähneln sich die Ergebnisse. Daraus folgt, dass der Therapieerfolg in der Art der Therapie und den Therapiemethoden selber liegen muss. Für ein optimales Therapieergebnis sollten zwar zwingend hochqualitative Geräte genutzt werden, jedoch sind der Umgang mit diesen Geräten sowie die persönliche Beratung, Anleitung und Begleitung der Patienten als wichtiger anzusehen.”

*Denner A.: Analyse und Training der wirbelsäulenstabilisierenden Muskulatur. Springer Verlag, Berlin, Heidelberg, New York (1998).


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