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Mut zu neuen Therapieformen
Von der Kassenleistung zur Selbstzahlerleistung

Mut zu neuen Therapieformen

Physiotherapeut Kai Quellmalz, seit 13 Jahren mit einer Praxis selbstständig, zögerte anfangs, Geld in eine neue Therapie zu investieren. Seinen Erfolg verdankt er einer hartnäckigen Patientin, die nicht locker ließ

Heute, nach über einem Jahr, arbeitet der 45-jährige Praxisinhaber Kai Quellmalz aus Olsberg im Hochsauerland so erfolgreich, dass er erwägt, sich allein dieser neuen Therapieform zu widmen, der Matrix-Rhythmus- Therapie.

Aufgrund seiner eigenen Erfahrung in 20 Jahren als Physiotherapeut kann er anderen Therapeuten nur empfehlen: „Trauen Sie sich, sich auf andere Therapieformen einzulassen.“ THERA-BIZ sprach mit dem Physiotherapeuten.

THERA-BIZ: Herr Quellmalz, wie kam es zu Ihrem Entschluss, sich selbst auf die neue Therapie, auf die Matrix-Rhythmus-Therapie, einzulassen?

Qeullmalz: Ich hatte eine Stammpatientin, die nach ihrer Kur mit einem Flyer zu mir kam. Sie sagte: „Kai, das musst du kaufen, das ist sehr gut.“ Und zwar hat sie eine großflächige Narbe im Halsbereich und konnte den Kopf nach einer Seite nicht drehen. Sie hatte in der dreiwöchigen Kur jeweils 2 x pro Woche eine Behandlung bekommen und konnte ihren Kopf wieder ganz normal ohne Einschränkung bewegen. Dann googelte ich, was das kosten würde: ca. 4.000 Euro! Meine Reaktion: Das kaufe ich nicht!

Die Patientin nervte mich allerdings so lange, bis ich mich intensiver damit befasste. Ich entschloss mich, zeitnah an einem Seminartag in der Nähe teilzunehmen. Für mich war dann noch am gleichen Tag klar, dass ich mir so ein Gerät kaufen werde. Dr. Randoll demonstrierte alles so überzeugend und im Anschluss konnten wir an uns selbst gegenseitig die Therapie ausprobieren. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt rechts oben immer Nackenschmerzen, die selbst wir in der Praxis nicht wegbekommen hatten. Nach diesem Seminartag war der Schmerz komplett weg.

Wäre die Patientin nicht so hartnäckig gewesen, hätte ich es bis heute nicht.

Wie wichtig war die Entscheidung, damit eine Selbstzahlerleistung in die Praxis zu holen?

Mir war bewusst, wenn das Gerät so teuer ist, dann muss das gesondert bezahlt werden. Denn über die normale Kassenleistung würde es ewig dauern. Und mit dem Modell, welches das Unternehmen präsentiert, ist so ein Gerät schnell wieder eingefahren. Heute finde ich den Preis gerechtfertigt.

Wie haben Sie Ihre Preise gestaltet?

Letztendlich stellte ich sie selbst zusammen. Ich begann mit 20 Minuten für 30 Euro, merkte allerdings recht bald, dass eine Behandlungszeit von 20 Minuten nicht ausreicht. Ich änderte das auf 30 Minuten minimum für 45 Euro, 40 Minuten für 60 Euro und 60 Minuten für 90 Euro. Das wird auch so angenommen. Zuerst schlucken die Kunden, aber letztendlich zahlen sie das. Über Weiterempfehlung und Mundpropaganda kommen wöchentlich neue hinzu.

Zur Strategie: Anfangs behandelte ich wirklich noch auf Rezept, weil ich nicht wusste, wie es funktioniert. Als ich dann erkannte, welche therapeutischen Erfolge ich mit dieser Therapieform habe, schwenkte ich direkt um auf Selbstzahlerleistung.

Wenn Sie zuerst auf Rezept therapierten, wie gingen Sie von einem zum anderen über?

Auf dem Rezept musste mindestens Krankengymnastik stehen, um es als Kassenleistung abzurechnen. Ich habe die Technik zur Therapieeinheit dazu genommen, also nicht die ganze Einheit damit behandelt. Nach sieben Monaten Erfahrung ging ich zur Selbstzahlerleistung über. Die laufenden Patienten schloss ich auf Kassenleistung ab, alle neuen mussten das selbst bezahlen. Mittlerweile ist es so: Wenn die Kunden das bekommen, dann erhalten Sie ausschließlich diese Therapie ohne eine andere Technik.

Welche Krankheitsbilder behandeln Sie?

Alles. Schmerzen vom kleinen Zeh bis zur Haarspitze. Ich therapiere sehr viel Fersensporn. Schmerzende Füße belasten die Menschen sehr. Mit dieser Therapie ist dieser Schmerz sehr gut zu beseitigen. Ich inseriere das in den Zeitungen, denn ich weiß, dass ich heute jeden Fersensporn damit wegbekomme. Die Betroffenen sind anfangs sehr, sehr skeptisch, aber nach zwei bis drei Behandlungen merken sie: oh ja, das geht weg.

Bei mir in der Praxis war eine Patientin, die hatte drei Jahre lang Oberschenkelkrämpfe, weshalb sie nicht mehr als 200 Meter laufen konnte. Nach drei Behandlungen habe ich sie nachhaltig von den Schmerzen befreit. Ich behandle sämtliche Bewegungseinschränkungen, wie beispielsweise die Schultersteifigkeit, oder auch Tinnitus-Patienten mit Erfolg. Der Tinnitus geht zwar nicht ganz weg, aber ich kann die Symptome lindern.

 Sie haben Zeitungsinserate angesprochen. Welche Werbung setzen Sie ein?

Vermarktet habe ich das über Image-Anzeigen in den ortsüblichen Medien: Tageszeitung, Anzeigen- und Wochenblätter zusammen mit einer Agentur. Und dann: Facebook. Das ist kostenlos und lief sehr gut.

Ich habe eine private und eine Unternehmensseite. Über eine Medienfirma ließ ich mir anfangs Facebook-Posts erstellen, um meine neue Behandlungsmethode allgemein publik zu machen. Im Anschluss daran wurde ich spezifischer und bewarb den Fersensporn. So kam ein reiner Fersensporn-Post oder Rückenschmerz- Post hinzu. Jeden Tag stelle ich etwas online und teile das mit meinem Firmennamen und mit meinem privaten Namen. Neben Freunden und Bekannten verbreiten das auch Patienten weiter. Das kostet nichts! Die Zeitungsanzeigen sind im Vergleich dazu richtig teuer. Und dann die Weiterempfehlung, die Mundpropaganda.

Können Sie den Erfolg bemessen?

Das erste Gerät bestellte ich im Mai letzten Jahres und das zweite dieses Jahr im März. Es läuft so gut, dass uns ein Gerät nicht mehr ausreicht. Wir sind mittlerweile drei Therapeuten, die auf den Seminartagen waren und so behandeln können.

Wie viele Behandlungen haben Sie?

Im Schnitt führen wir täglich acht Behandlungen durch und ca. 100 Behandlungen im Monat. Fast ausschließlich zu einer Therapiedauer von 30 Minuten. Manche wollen auch eine Stunde, aber das ist eher die Ausnahme.

Und wie viel haben Sie bisher investiert? 

Mit beiden Geräten habe ich weit mehr als 10.000 Euro investiert, Geräte inklusive Schulungen. Dann kommen noch die Anzeigen dazu, T-Shirts und Auto-Werbung. Jetzt habe ich „Matrix-Center Olsberg“ über das Unternehmen als Alleinstellungsmerkmal schützen und das Logo erstellen lassen, das kostete nochmals 355 Euro. 

Zudem bin ich Matrix-Health-Partner, wofür ich im Jahr 300 Euro zahle. Auf diesem Weg erhalte ich spezielle Informationen und bin in der Suchfunktion hinterlegt, mit der Interessierte nach einem Anbieter in ihrem Umkreis suchen können.

Wie soll sich das Re-Investment zukünftig gestalten?

Ich persönlich möchte mich von meiner Physiotherapie-Praxis separieren und nur noch mit der Matrix-Rhythmus- Therapie behandeln, spätestens ab Oktober 2017. Für die Praxis stelle ich nochmals einen Physiotherapeuten ein, der dort meine Arbeit übernimmt.

Da ich sektoraler Heilpraktiker für Physiotherapie bin, muss ich kein Unternehmen für diesen Selbstzahlerbereich gründen. Und die Kunden haben keine Mehrwertsteuer zu bezahlen, da ich nach dem Heilpraktikergesetz keine Mehrwertsteuer abführen muss.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei diesem Schritt.

Das Interview führte Reinhild Karasek.



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