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Mitarbeitermotivation einmal anders
Geld allein macht nicht glücklich – wie Sie sich beim Team für seinen Einsatz...

Mitarbeitermotivation einmal anders© Thomas Reimer / Fotolia.com

Spätestens, wenn sich das Jahr dem Ende zuneigt, ist es an der Zeit, unternehmerisch Bilanz zu ziehen. Vor allem ist es aber auch an der Zeit, sich beim Team für seinen Einsatz zu bedanken

Gutes Personal ist ein entscheidender Erfolgsfaktor für das Unternehmen und langfristig sind nur motivierte Mitarbeiter auch gute Mitarbeiter. Allein das Wort „Danke“ bringt auf Dauer natürlich keine Zufriedenheit. Eine Prämie oder ein zusätzliches Gehalt erhöht die Motivation schon eher. Doch hier freuen sich vor allem das Finanzamt und die Krankenkassen, denn reine Geldzahlungen sind immer steuer- und sozialversicherungspflichtig. Es gibt jedoch einige interessante Alternativen in Form nicht zu versteuernder Zuwendungen.

Erholungsbeihilfe: Steuerfreie Finanzspritze für die Urlaubskasse

Urlaubszeit ist nicht nur im Sommer. Ob die Fahrt in die Berge zum Wintersport oder die verlängerte Herbstsonne auf den Kanaren – Arbeitnehmer reisen gern und reisen kostet Geld. Ein kleiner und vor allem steuerfreier Zuschuss für die Urlaubskasse tut da gut.

Unabhängig vom eventuell gezahlten Urlaubsgeld darf der Praxisinhaber jedem seiner Angestellten 156 Euro pro Jahr Erholungs- oder Urlaubsbeihilfe zahlen. Die Beihilfe kann erhöht werden, wenn der Mitarbeiter verheiratet ist und Kinder hat, denn für den Ehegatten können 104 Euro und für jedes Kind noch mal 52 Euro gezahlt werden. Einzige Bedingung ist die zeitliche Nähe. Ein Abstand von drei Monaten zwischen Zahlung und Inanspruchnahme des Urlaubs reicht dabei aus.

Die Erholungsbeihilfe darf an den Arbeitnehmer ohne Abzüge ausbezahlt werden. Für den Arbeitgeber fallen für die Beihilfe lediglich pauschale Lohnsteuerbeträge in Höhe von 25 Prozent zzgl. Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer an.

Auch Mini-Jobbern kann eine Erholungsbeihilfe gezahlt werden, denn sie wird nicht auf die 450-Euro-Grenze angerechnet. So kann beispielsweise eine verheiratete Reinigungskraft mit zwei Kindern in einem Monat ganze 814 Euro (450 Euro Mini-Job-Entgelt + 156 Euro + 104 Euro + 2 x 52 Euro) ausgezahlt bekommen. Sie ist trotzdem immer noch geringfügig und sozialversicherungsfrei beschäftigt.

TIPP

Der Praxisinhaber sollte sich von seinem Angestellten schriftlich bestätigen lassen, dass die Erholungsbeihilfe für Erholungszwecke eingesetzt wurde, und diesen Nachweis zu den Lohnunterlagen legen. Damit kann bei einer späteren Betriebsprüfung Ärger vermieden werden. Für erwachsene Kinder des Mitarbeiters, die sich noch in der Ausbildung befinden und zu Hause wohnen, sollte die Schul-, Ausbildungs- oder Studienbescheinigung ebenfalls zu den Lohnakten genommen werden.

Übrigens: Die Zahlung der Erholungsbeihilfe ist nur an das Erholen, nicht aber an das Verreisen gebunden. Das heißt, der Urlaub kann auch in den eigenen vier Wänden verbracht werden.



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