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Kundenerstkontakt als sektoraler Heilpraktiker
Was bewegt Physiotherapeuten zu diesem Schritt? Eine Stellungnahme aus...

Kundenerstkontakt als sektoraler Heilpraktiker

Immer wieder wird unter Physiotherapeuten der „sektorale Heilpraktiker“ diskutiert. Wie sieht dieser Weg aus, als „Heilpraktiker auf dem Gebiet der Physiotherapie“ tätig zu sein. Welche unternehmerischen Aspekte sprechen im Praxisalltag dafür? Eine Physiotherapeutin berichtet.

Physiotherapeutische Leistungen im Anschluss an eine ärztliche Heilmittelverordnung im GKV-Bereich werden vermehrt nachgefragt. Diese privaten Konsultationen, die privaten Behandlungen beim Physiotherapeuten zogen Veränderungen im Bereich des Heilpraktikergesetzes nach sich im Sinne von „dürfen wir DAS nach den Bestimmungen des Heilpraktikergesetzes?“

Eine Regelung zum Direct Access gibt es derzeit nicht, weshalb es uns das Heilpraktikergesetz verbietet, eigenständig zu therapieren. Mit dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes von 2009 wurde der Weg für den „sektoralen Heilpraktiker auf dem Gebiet der Physiotherapie“ geebnet.

Das hat wiederum Konsequenzen für uns Freiberufler im Umsatzsteuerrecht. Auf der einen Seite wurde die Umsatzsteuer für private Anschlussbehandlungen auf sieben Prozent festgelegt und für Primärprävention und Wellnessleistungen werden neunzehn Prozent angesetzt. In der Regel kann man als freiberuflicher Physiotherapeut die Sonderregelungen im Umsatzsteuergesetz für physiotherapeutische Behandlungen nutzen. Trotzdem kalkuliere ich generell die Umsatzsteuer in den Preis mit ein, womit ich meine Preise anpassen kann. Gleichzeitig beobachte ich die Tendenz, ob ich eventuell doch umsatzsteuerpflichtig werde.

Gründe für die Zusatzausbildung

Das war der Anlass, dass ich mich 2013 entschloss, diesen Weg zu gehen. Gleichzeitig wurden endgültig die Kriterien im Freistaat Sachsen klar definiert: Es musste als Zulassungsvoraussetzung ein 3-Tages-Kurs mit sofortiger Prüfung bei einem autorisierten Anbieter erfolgreich absolviert werden. Eine wesentlich umfangreichere Prozedur, verbunden mit Zeit und Geduld, ist dann das Antragsverfahren auf Zulassung beim Ordnungsamt des zuständigen Landratsamtes gewesen. Finanziell belief sich meine Investition auf insgesamt 622 Euro: einzureichende Nachlässe 80 Euro Zulassung 152 Euro Lehrgangsgebühren 390 Euro Meine Gründe für die Zulassung und den Aufwand: Der Anteil der privaten Anfragen nach physiotherapeutischen Anwendungen hatte so zugenommen, dass ich 2013 mit dem hohen Primärpräventionsanteil umsatzsteuerpflichtig geworden bin.



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