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Interessantes auf der FIBO
Eine Nachlese

Interessantes auf der FIBO

Die FIBO, die dieses Jahr vom 9. bis zum 12. April 2015 in Köln stattfand, hatte auch wieder einige Programmpunkte für Physiotherapeuten. Auf der Leitmesse für Fitness, Wellness und Gesundheit widmete sich der Physio-Tag, veranstaltet vom Fortbildungsinstitut FiHH und dem Thieme Verlag, erstaunlicherweise ausschließlich einem Indikationsthema: „Physiotherapie bei muskuloskelettalen Problemen im Bereich der Halswirbel und der Schulter!“.

Publikumsmagnet Schleip & Faszien

Themen, die Fitness-Fachbesucher, Sportwissenschaftler, Sportärzte wie auch Physiotherapeuten ansprachen, wurden in den Vorträgen und den Workshops der Deutschen Akademie für Angewandte Sportmedizin (DAASM) behandelt. Das Symposium fand erstmalig auf der FIBO statt in Halle 7 in der Speakers Lounge am Donnerstag, 9. April, sowie am Samstag, 11. April, jeweils von 10.00 bis 17.00 Uhr. Von Rehabilitation über Motivation und Leistungsförderung bis hin zur Ernährung referierten die eingeladenen Experten. Moderiert wurde die Veranstaltung von Dr. Dr. Homayun Gharavi, der die DAASM 2009 gegründet hatte. Er hielt den Eröffnungsvortrag zur Rehabilitation von Athleten. Bei denen ist eine schnelle Rückkehr in den Leistungssport gewünscht, weshalb allgemein geltende Rehabilitationsmaßnahmen hier nicht greifen, oft sogar kontraproduktiv sind. Sein Titel „Krasse Gegensätze in der Reha“.

Allein drei Themen widmeten sich dem aktuellsten Trend – den Faszien. Publikumsmagnet Dr. Robert Schleip äußerte sich zur Belastbarkeit der Faszien im Sport. Er postulierte, dass die Faszien zukünftig bei allen muskuloskelettalen Fragen hinzuzuziehen und einzubeziehen sind. Es geht darum, die Faszien, ein scherenartiges weißes Gewebe, dehnbar zu halten. Sobald sie spröde werden, können sie Verhärtungen und Beschwerden hervorrufen. Mini-Rupturen im Fasziengewebe stören die Funktion. Allerdings ist die Geometrie, die Architektur der Faszien veränderbar, also auch zu trainieren. Im Sport sei bisher das Training dieses weißen Bindegewebes suboptimal gewesen, konstatiert Dr. Robert Schleip, obwohl dort – und nicht im roten Muskel – die meisten Verletzungen erfolgen würden. Er spricht die Entdeckung des Katapult-Effekts an. Man fand heraus, dass die Sprungfähigkeit eines Kängurus auf der energiespeichernden Achillessehne beruht. Genauso ist es beim Menschen. Man besinnt sich dieser Speicherkapazität für die Bewegungsenergie und macht wieder ballistisch federnde Bewegungen. Schleip spricht von der Utilisierung des weißen Gewebes, das sich nach drei Monaten Training wieder neu verdrahtet. Er erinnert nostalgisch an Kinder-Bewegungsspiele wie Gummi-Twist und oder das Hüpfen bei Himmel-und-Hölle. Das ist Bewegungstraining für das weiße Bindegewebe. Dann bildet sich wieder die Scherenarchitektur der Faszie. Auch Seilspringen eignet sich zum Faszientraining. Es kommt dann zu einem Re-Modelling der Faszien, die Reißfestigkeit erhöht sich, es kommt seltener zu Verletzungen. Der Grad der Unter- oder Überforderung während des Trainings sei allerdings sehr schmal, gab er zu bedenken. Physiotherapeuten konnten sich, wenn sie an beiden Tagen das DAASM Symposium® besuchten, bis zu 14 Fortbildungspunkte anerkennen lassen.



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