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Ergonomie-Coaching
Praxisbeispiel im Rahmen des Gesundheitsmanagements bei Rolls-Royce

Ergonomie-Coaching

Der Begriff Ergonomie beschreibt „die Anpassung des Arbeitsplatzes an den Menschen“. Lesen Sie, wie Physiotherapeutin Claudia Formella das im Maßnahmen-Programm OUFit mit Anna Gasse konzipiert und durchgeführt hat

Bei OUFit versteht man unter einer ganzheitlichen Ergonomie einerseits die Betrachtung des Menschen mit der eingenommenen Körperhaltung am Arbeitsplatz und andererseits die arbeitsbedingten Umgebungsbedingungen, die auf Körper und Geist einwirken. Um beide Bereiche optimal abdecken zu können, arbeitet das Unternehmen „Anna Gasse Ihr Gesundheitsmanagement“ mit der Physiotherapeutin Claudia Formella Hand in Hand.

Während die Physiotherapeutin beispielsweise die Körperhaltung der Mitarbeiter unter die Lupe nahm, war Anna Gasse als studierte Gesundheitsmanagerin wiederum für die Bewertung der Rahmenbindungen vor Ort zuständig. Denn in der Praxis ist Ergonomie weit mehr als ein bestmöglich eingestellter Bürostuhl. Vielmehr sollten alle physischen und psychischen Rahmenbedingungen, die am Arbeitsplatz Einfluss auf den jeweiligen Mitarbeiter nehmen, miteinbezogen werden.

Die Durchführung des Coachings durch Physiotherapeutin Formella in Zusammenarbeit mit der im Unternehmen zuständigen Gesundheitsmanagerin Anna Gasse bot den Vorteil, dass Moderationstechniken und die Dokumentation unter Nutzung von wissenschaftlich anerkannten Tools die volle Wirkung entfalten konnten und dass Rolls-Royce gleichzeitig von der fachlichen Expertise der physiotherapeutischen Aspekte profitierte, was den Bewegungsapparat des jeweiligen Mitarbeiters anbelangt.

Die Basis für Ergonomie-Coachings, wie sie in Oberursel durchgeführt wurden, bildeten ergonomische Untersuchungen, die sowohl in der Fertigung als auch in den Büroabteilungen erfolgten.

Ergonomie-Check am Arbeitsplatz

Die umfassenden Ergonomie-Checks erstreckten sich über Bereiche, die aufgrund von Gefährdungsbeurteilungen, erhöhte Krankenstände, häufig auftretenden Beschwerden des Rückens und des Nackens sowie offensichtlich einzunehmende extreme Zwangshaltungen ein Risiko aufweisen.

In Gruppengesprächen wurden die Mitarbeiter informiert und die Messprobanden sowie weitere Interviewpartner ausgewählt. Der umfangreiche Check beinhaltete eine Videoanalyse, ein standardisiertes Interview, eine objektive Messung der Körperhaltung und -aktivität sowie eine Beobachtung.

Im Einzelnen sah die Aufgabenverteilung zwischen den beiden Gesundheitsexperten wie folgt aus: Anna Gasse übernahm die Erstellung von Filmmaterial vor Ort, das die Arbeitssituation 1:1 abbildete. Parallel dazu hielt Physiotherapeutin Claudia Formella die gemeinsamen Beobachtungen in einem handschriftlichen Bewertungsprotokoll fest. Die dazu gehörenden Mitarbeiter- Interviews wurden zwischen beiden Fachkräften aufgeteilt. Die individuellen Ergebnisse wurden dann besprochen und zusammengefasst.

Die eigentliche Risikobewertung basierte auf einem modifizierten, Rolls-Royce eigenen Bewertungstool, auf der Leitmerkmalmethode nach BAuA (Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin), den Daten der Vermessung sowie auf der von der Physiotherapeutin und Gesundheitsmanagerin analysierten Beobachtung und Filmdokumentation. Die Kombination der beiden Berufsfelder – Physiotherapie und Gesundheitsmanagement – führte einerseits zu einer fundierten Haltungsanalyse unter wissenschaftlicher Methode und andererseits zu einem professionellen Vorgehen im Wirtschaftsunternehmen.

Die Vorstellung der Ergebnisse gegenüber Probanden, Teamleitung und der gesamten Abteilung beinhaltete zusätzlich die Aufnahme weiterer Problemstellungen mit Lösungsansätzen bzw. Verbesserungsvorschlägen. Häufig wird das Ergonomie-Coaching als Maßnahme gewählt, um den Zustand aller an diesem Arbeitsplatz beschäftigten Personen zu betrachten und Sofortmaßnahmen einzuleiten, die stets auf die beiden Gesichtspunkte – Verhalten und Verhältnisse – ausgerichtet sind.



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