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Die Zukunft der Physiotherapie
Wie sieht es mit den beruflichen Perspektiven aus? Experten diskutierten in der hochschule 21...

Die Zukunft der Physiotherapie

Um diese Fragen ging es unter anderem bei einer großen Podiumsdiskussion in der hochschule 21 in Buxtehude am 24. Mai 2016. Der Einladung von Prof. Dr. med. Barbara Zimmermann, Vizepräsidentin der hochschule 21 und Studiengangsleiterin Physiotherapie, sowie Michael Kayser, Mitglied des Landesvorstands Niedersachsen und Bremen des VDB Physiotherapieverband, waren rund 150 interessierte Gäste gefolgt. Schirmherr der Veranstaltung war Oliver Grundmann, CDU-Mitglied des Bundestages.

Als Erster kam Dr. Roy Kühne zu Wort. Der promovierte Physiotherapeut ist Mitglied im Bundesausschuss für Gesundheit, wo er sich als Berichterstatter für Heil- und Hilfsmittel für die Belange der nicht-ärztlichen Gesundheitsberufe engagiert. „Die Physiotherapie muss noch viel stärker in den Fokus, sowohl bei den Patientinnen und Patienten, aber auch innerhalb der Ärzteschaft.“

Dr. Roy Kühne: Plädoyer für den Direktzugang

Dafür sei eine intensivere Kommunikation in alle Richtungen und eine stärkere interdisziplinäre Zusammenarbeit auf Augenhöhe notwendig, betonte Kühne. „Es geht um ein Miteinander zum Wohle des Patienten, das letztlich auch die Kosten im Gesundheitswesen senken würde.“ Denn es sei, so der Experte, genug Geld da, aber das müsse anders verteilt werden. Die Physiotherapie müsse hier eigenverantwortlich abrechnen dürfen. Kühne plädierte für den Direktzugang, der es Patienten ermöglichen soll, direkt einen Physiotherapeuten aufzusuchen, ohne vorher einen Arzt konsultieren zu müssen.

Vom Patienten selbst forderte er ebenso eine andere Wertschätzung ein. „Bei einem Schaden am Auto wird sofort reagiert und oft klaglos ein Stundenlohn von 80 bis 90 Euro bezahlt. Bei einem kaputten Rücken ist das anders: Die Behandlung wird rausgezögert und für einen Stundenlohn um die 50 Euro fehlt das Verständnis“, sagte Roy Kühne.

Im Anschluss startete die Podiumsdiskussion, bei der sich schnell zwei größere „Baustellen“ auftaten: die im Vergleich zu anderen Berufen schlechte Bezahlung von Physiotherapeuten und die mangelnde Geschlossenheit innerhalb des Berufsstands. 14 Verbände, in denen sich nur rund ein Viertel der in Deutschland praktizierenden circa 120.000 Physiotherapeuten engagiert, das sei nicht zielführend, so die Meinung der Experten. Insbesondere, wenn die Politik Ansprüche erfüllen soll, sei es wichtig, dass der Berufsstand geschlossen auftritt.



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