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Die Blankoverordnung
Die neue Eigenständigkeit, ihre Hintergründe und Folgen – Der Gesetzentwurf zum Heil- und...

Die Blankoverordnung© shutterstock.com / Syda Productions

Der am 31.08.2016 vom Kabinett beschlossene HHVG-Entwurf sieht die bundesweite Einführung von Modellvorhaben zur Erprobung der Blankoverordnung in der Physio- und Ergotherapie sowie der Logopädie vor. Die Versuchsphase dient der Auswertung, ob die Blankoverordnung als allgemeines Verfahren eingeführt werden kann.

Das Problem der Mengensteuerung

Die Verbände haben sich augenscheinlich mit ihrer Forderung eines Direktzugangs nicht durchsetzen können. Die in den Augen des Gesetzgebers höchste Hürde bildet dabei das Problem der Mengensteuerung. Wird sie im bisherigen System wesentlich durch das Heilmittelbudget des Arztes geleistet, so wäre beim Direktzugang zunächst einmal kein Steuerungsmechanismus in Sicht. Darüber hinaus bringen Vertreter der Ärzteschaft nach wie vor fachliche Bedenken gegen den Direktzugang vor.

Bei der Blankoverordnung ist zwar die Mengensteuerung auch nicht perfekt umgesetzt, da sich die Steuerungswirkung im Fall ja nur noch auf die Anzahl der Verordnungen beziehen kann, aber nicht mehr auf das konkrete Heilmittel. Gleichwohl erscheint den politischen Akteuren diese Form der Öffnung am ehesten umsetzbar.

Man hofft zudem auf eine geringere Fehleranfälligkeit bei der formellen Verordnung, weil der Arzt allein die Diagnose und den Indikationsschlüssel eintragen muss. Das kommt den Therapeuten, Ärzten und letztlich den Patienten zugute, da die Behandlung ohne Zeitverzug durch Rezeptkorrekturen begonnen werden kann. Und die zu Behandelnden profitieren von der Behandlungsfreiheit, zumal ihnen eine direkte Beteiligung an der Therapieentscheidung ermöglicht wird.



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