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Der Urlaubsanspruch
Fragen zur schönsten Zeit im Jahr

Der Urlaubsanspruch© shutterstock.com / Dmitry Rukhlenko

Die Urlaubszeit naht, Mitarbeiter gehen in Urlaub. Wissen Sie, wie viel Urlaub Ihrem Team gesetzlich zusteht und bis wann sie den Urlaub nehmen dürfen?

Insbesondere während der Ferienzeiten erhalten Arbeitgeber von ihren Mitarbeitern Urlaubsanträge, so dass sich eine Vielzahl von arbeitsrechtlichen Fragen stellt. Besonders beachtet werden muss spätestens seit Inkrafttreten des Mindestlohngesetzes auch die ordnungsgemäße Handhabung von Urlaubsansprüchen geringfügig Beschäftigter. Bei ihnen wird nach wie vor regelmäßig die Auffassung vertreten, dass diese nur Geld bekommen, wenn sie ihre Arbeitsleistung erbringen. Häufig ist es so, dass Arbeitgeber geringfügig Beschäftigte nicht bezahlen, wenn diese etwa krank oder im Urlaub sind.

Vor dem Hintergrund der Pflicht eines Arbeitgebers, die Arbeitszeiten dieser Beschäftigungsgruppe zu dokumentieren, ist zu erwarten, dass bei Prüfungen der Einhaltung des gesetzlichen Mindestlohnes vor allem diese Arbeitsverhältnisse im Fokus stehen werden. Dabei ist zu berücksichtigen, dass geringfügig Beschäftigte vollwertige Arbeitnehmer sind und mit allen Rechten und Pflichten ausgestattet sind, wie sie auch für „normale Arbeitsverhältnisse“ gelten.

Für die Berechnung relevant: die wöchentlichen Arbeitstage

Nach der Rechtsprechung wird unter Urlaub oder Erholungsurlaub die zeitweise Freistellung des Arbeitnehmers durch den Arbeitgeber von der Arbeitspflicht, unter Fortzahlung der Vergütung, verstanden. Gemäß § 3 Abs. 1 BurlG (Bundesurlaubsgesetz) beträgt der gesetzliche Urlaubsanspruch 24 Werktage.

Das ist der Grund, weshalb Arbeitnehmer häufig die Auffassung verreten, dass es sich um einen Anspruch handelt, der nicht von den wöchentlich abzuleistenden Arbeitstagen abhängt. Nach der gesetzlichen Systematik beziehen sich die 24 Werktage jedoch auf eine 6-Arbeitstage-Woche. Bei weniger Arbeitstagen pro Woche reduziert sich also im Verhältnis der gesetzliche Urlaubsanspruch entsprechend.

Unerheblich ist dabei, wie viele Stunden täglich gearbeitet wird. Arbeitet etwa eine Physiotherapeutin an fünf Tagen nur jeweils eine Stunde pro Tag, dann würde auch zugunsten dieser Mitarbeiterin ein gesetzlicher Urlaubsanspruch von 20 Werktagen bestehen. Für die Berechnung des Urlaubsanspruchs ist allein die Anzahl der Arbeitstage maßgeblich.



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