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Der Therapiebericht als Marketingtool
Teil 1: Grundlagen

Der Therapiebericht als Marketingtool© BillionPhotos.com / Fotolia.com

Eine professionelle Berichterstattung ist allemal werbewirksam. Da kann sich eine professionelle Physiotherapie nicht ausnehmen – aber wie ist ein Therapiebericht zu schreiben?

Professionalisierung in der Physiotherapie ist ein großflächig diskutiertes Thema. Zu jeder Professionalisierung zählt eine gelungene Darstellung von Kernkompetenzen zum üblichen Umgang und zur Kommunikation miteinander – und zwar möglichst direkt bei der Zielgruppe der Verordner, bei den Vertragsärzten. In allen medizinischen Disziplinen gehören ein umfangreicher Austausch und die Informierung aller Beteiligten mit Untersuchungsberichten, Zwischen-, Abschluss- oder Jahresberichten dazu. Es ist im Übrigen auch Usus.

Immer wieder ist die Verständigung zwischen Heilmittelverordnern und Heilmittelerbringern Thema kontroverser Diskussionen. Dabei ist eine professionelle und effektive Kommunikation zwischen „Verordnern“ und „Erbringern“ essenziell für eine gedeihliche interdisziplinäre Zusammenarbeit und vor allem für ein nachhaltiges Patientenmanagement. Mittlerweile gibt es zu diesem Thema Studien- und Umfrageergebnisse mit zum Teil recht ernüchternden Aussagen. So wünschen sich viele Ärzte exaktere und aussagekräftigere Berichte vonseiten der Physiotherapeuten.

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In den meisten Fällen bekommt die Ärzteschaft von den Ergebnissen der physiotherapeutischen Bemühungen nicht viel bis gar nichts mit. Die Heilmittelerbringer geizen oft mit Berichten und verzichten damit, vielleicht sogar unbewusst, auf die Möglichkeit, den verordnenden Ärzten wichtige Informationen über die Behandlungsergebnisse und über die neue veränderte Situation zukommen zu lassen. Dabei stecken in diesem kleinen Bericht ungeahnte Chancen, gerade für Physiotherapeuten.

Als häufiges „Gegenargument“ ist immer wieder von Kollegen zu hören „Der Arzt liest den Bericht ja sowieso nicht.“ oder „Die Berichte sind den Ärzten zu lang.“. Jedoch lesen erfahrungsgemäß Ärzte die Therapieberichte und reagieren darauf rundherum positiv. Wenn Unsicherheiten über die Länge eines Berichts bestehen, sollte direkt der Kontakt zum Arzt gesucht werden. Die zielgerichtete Frage „Wie lange hätten Sie die Berichte denn gerne?“ verhindert Fehleinschätzungen. Wobei noch anzumerken ist, dass sich die Länge stets am Problembild, dem physiotherapeutischen Befund und der Zielsetzung des Therapieberichts orientieren muss. Eine kurze Information des Arztes über den aktuellen Stand kann in vier bis fünf, durchaus auch knappen Sätzen erfolgen.

Geht es im Bericht um die medizinische Begründung für eine individuell angepasste Weiterbehandlung und Veränderungen der Verordnung, die medizinisch begründet zu sein hat, oder um eine gutachterliche Expertise, kann ein Bericht bisweilen zwei bis drei Seiten in Anspruch nehmen.

Wer in der Physiotherapie der Dokumentationspflicht – laut Rahmenvertrag besteht sie für jeden Patienten, und zwar in jeder Therapiesitzung – nachkommt, hat die relevanten Daten für einen guten Therapiebericht bereits erhoben und muss sie dann nur noch in die gewünschte Form bringen. Wenn mit der Zeit der Therapeut darin etwas geübter ist, vielleicht auch schon einen Musterbericht angefertigt hat, beansprucht dieser Vorgang zunehmend weniger Zeit und geht leichter von der Hand. 



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