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Der „digitale Hypochonder“
Entwicklungen im Gesundheitsbereich

Der „digitale Hypochonder“© Statista_com

Der Wandel von der reinen Krankheitsbehandlung zur Gesundheitserhaltung mit Präventionsangeboten und Vorsorgemaßnahmen ist Realität geworden. Die Menschen werden als ihre eigenen Gesundheitsmanager mit in die Verantwortung genommen. Kein Wunder, dass die Informationsmöglichkeiten zunehmen

Die Digitalisierung bringt es gleichzeitig mit sich, dass sich die Interessierten schnell und umfassend, oft auch kostenlos informieren können. Die Strategieberatung LSP Digital führte eine Studie durch, die besagt: „Fünf Prozent der Online-Nutzer im Alter von 18 bis 69 Jahren haben ein überdurchschnittliches Interesse an allen innovativen digitalen Gesundheits- und Fitnessangeboten“.

Es wurden wohl mehrere Typen analysiert. Die Pressemeldung von statista. com. führt daraufhin aus, dass der Typus des „digitalen Hypochonders“ ein Onliner sei, „der sehr aktiv im Internet nach medizinischen Informationen sucht, Risiko-Tests auswertet, Diagnosen überprüft und sich online an die Einnahme von Medikamenten bzw. die Wahrnehmung von Vorsorgeuntersuchungen erinnern lässt.“

Der Trend zu Apps und Wearables

Nicht nur Patienten und Interessierte nutzen die digitalen Möglichkeiten. Seit diesem Sommer gibt es in Deutschland einen regelrechten Schub! Die TK (Techniker Krankenkasse) hat im September 2015 die Kostenübernahme für eine Tinnitus-App bewilligt. Zuvor, im August 2015, berichteten Medien, dass die AOK Nordost ihren Mitgliedern einen Zuschuss für elektronische Fitnessmesser und Datenspeicher in Höhe von 50 Euro gewährt und 20 Euro für E-Health-Apps auf einem Gesundheitskonto gutschreibt.

Jetzt, im Oktober 2015, folgt die Deutsche Schmerzgesellschaft e.V. Die wissenschaftlich-medizinische Fachgesellschaft, die größte im Bereich Schmerz in Europa, hat unter dem Titel „schmerzApp“ die erste App für Schmerzpatienten veröffentlichte. Sie soll dem Patienten einen Überblick verschaffen über die „unterschiedlichen Aspekte von Schmerz, Schmerzerkrankungen und Schmerztherapien“, wie die Deutsche Schmerzgesellschaft e.V. auf ihrer Webseite schreibt. Experten haben daran gearbeitet, so der Arbeitskreis „Patienteninformation“ der Deutschen Schmerzgesellschaft.

Die App ist über den Apple-Store oder über Google Play-Store kostenlos zu beziehen. Unter dem Oberthema Diagnostik und Therapie ist ein eigener Beitrag zu „Schmerz und Physiotherapie“ zu lesen, der über Behandlungsmaßnahmen und ihre Ziele Auskunft gibt. Mit der Zunahme solcher Apps werden Physiotherapeuten in Zukunft rechnen müssen. Auch die diesjährige MEDICA widmet sich als Trendthema dieser Entwicklung hin zu Apps und Wearables mit einem speziellen Forum, dem „Connected Healthcare Forum“.

Deshalb werden sicherlich auch Sie in Ihrer Praxis bald auf eine „digitalen Hypochonder“ treffen. Bereiten Sie sich vor ...

Reinhild Karasek

 

 



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