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Darf es etwas mehr sein?
Ein Plädoyer für Zusatzleistungen im Praxis-Alltag

Darf es etwas mehr sein?© Ambrophoto / Shutterstock.com

Der Bedarf an Therapie steigt. Aber die Attraktivität des Berufsbildes sinkt, unter anderem aufgrund der schlechten Verdienstmöglichkeiten. Diesem Dilemma können Therapeuten aktiv entgegen wirken. Stefanie Rahn zeigt auf, warum Zusatzangebote nötig sind und was sie bewirken können.

Die Anzahl der besch.ftigten Physiotherapeuten ist in Deutschland gemäß des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2000 von 66.000 auf 136.000 im  Jahr 2011 gestiegen. Und der Bedarf steigt weiter. Zivilisationskrankheiten wie unspezifische Rückenschmerzen, Verschleiß und Herz-Kreislauf-Krankheiten bringen immer mehr Menschen in Therapeutenhände. Dazu kommt noch der demografische Wandel. Immer mehr ältere Menschen werden eine Praxis aufsuchen und zu Dauerpatienten.

Diesem steigenden Bedarf an qualifizierten und spezialisierten Therapeuten steht die sinkende Attraktivität dieses Berufes gegenüber: hohe Aus- und Fortbildungskosten, Arbeiten im  Akkord, großer bürokratischer Aufwand und eine hohe Anforderung auf sozialer, emotionaler und emphatischer Ebene.

Geringes Einkommen häufig vorprogrammiert

Unabh.ngig von der Therapieform beträgt die Vergütung im Allgemeinen maximal 40 Euro pro Stunde. Auf den ersten Blick scheint das im Vergleich zu anderen Arbeitnehmern recht gut zu sein. Wenn das auf einen 8-Stunden-Tag und eine 40-Stunden-Woche hochgerechnet wird und die Feiertage, Urlaub, Krankheitstage, Fortbildungstage, Ausfälle wegen Terminabsagen etc. abgerechnet werden, dann bleiben im Durchschnitt 207 Arbeitstage.

Daraus ergibt sich ein monatliches Einkommen von 5.520 Euro brutto! Das muss doch gehen, oder? Nehmen wir als Beispiel eine inhabergeführte Praxis in einer Kleinstadt von ca. 46.000 Einwohnern mit einem Therapeuten und einer Rezeptionskraft. Dem monatlichen Bruttoeinkommen stehen Ausgaben gegenüber.

Wer sich einen kleinen Gerätepark auf 30m2 leisten möchte, sollte mit ca. 12.000 Euro Investitionssumme rechnen. Wer etwas größer denkt – 70m2 aufwärts – muss mehr als 60.000 Euro investieren. Nicht berücksichtigt sind in dieser Rechnung Fachbücher, Reparaturen und all die kleinen Dinge, die nur schwer einzuplanen sind. Zusammengerechnet liegen die laufenden Kosten bei 2.880 Euro. Dem Praxisinhaber bleiben also noch 2.640 Euro vor Steuern.

Der dieser Proberechnung zugrunde gelegte selbstst.ndige Therapeut hat knappe 2.000 Euro netto monatlich zur Verfügung. Davon muss er noch eine Altersvorsorge bestreiten, eine Familie oder einen Partner versorgen und Rücklagen bilden. Für einen Arbeitnehmer ist das eventuell möglich. Für einen selbstst.ndigen Unternehmer bzw. Praxisinhaber, der die persönliche Verantwortung und das komplette unternehmerische Risiko trägt – zu bedenken sind beispielsweise Mietverträge mit 5- bzw. 10-j.hriger Bindung, Leasingzahlungen für Geräte in gleicher Zeit –, ist das jedoch ein kräftezehrender Drahtseilakt.



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