Thera-bizDas Magazin für Ihren wirtschaftlichen Erfolg

- Anzeige -

- Anzeige -- Anzeige -- Anzeige -- Anzeige -- Anzeige -- Anzeige -- Anzeige -- Anzeige -- Anzeige -- Anzeige -- Anzeige -- Anzeige -- Anzeige -- Anzeige -
- Anzeige -- Anzeige -- Anzeige -- Anzeige -- Anzeige -- Anzeige -- Anzeige -- Anzeige -- Anzeige -- Anzeige -- Anzeige -- Anzeige -- Anzeige -- Anzeige -

Betriebswirtschaftliches Wissen verbessert wirtschaftliche Situation
Das belegt PhysioPraX – eine bayerische Studie

Betriebswirtschaftliches Wissen verbessert wirtschaftliche Situation

Der Zeitaufwand, sich mit den ökonomischen Kennzahlen zu beschäftigen, bringt mehr, als einen Patienten mehr zu therapieren

Jetzt ist es belegt, schwarz auf weiß: Die Studie PhysioPraX, 2011 vom LV Bayern des Deutschen Verbands für Physiotherapie und dem IfG (Institut für Gesundheitsökonomik) ins Leben gerufen, bestätigt die Notwendigkeit wirtschaftlicher Kenntnisse für das Gelingen des Unternehmens Physiotherapie- Praxis.

Den wirtschaftlichen Erfolg können die Praxisinhaber steuern, wenn sie sich um die unternehmerischen Belange kümmern. Auf der anderen Seite bekräftigen die Daten und Fakten die Initiatoren weiterhin, für eine Gebührenerhöhung der physiotherapeutischen Leistung zu kämpfen. Denn ein Ergebnis der Studie lässt die Alarmglocken schrillen: Das Einkommen der Physiotherapeuten sinkt stellenweise unter den gesetzlichen Mindestlohn.

Die vorliegende Analyse legt wirtschaftlich das Jahr 2011 zugrunde. Aktuell läuft die Umfrage zum Erhebungsjahr 2013. „Das wirtschaftliche Gutachten soll zu einem betriebswirtschaftlichen Verständnis und Denken im Therapieberuf beitragen“, so Markus Norys. Der 2. Vorsitzende des Deutschen Verbands für Physiotherapie, LV Bayern, mit Zuständigkeitsbereich Freiberufler weiter: „Denn auch als Therapeut bin ich ja Unternehmer mit allen damit verbundenen Risiken.“

Der Berufsverband hofft, über dieses Bewusstsein die wirtschaftliche Situation der Physiotherapeuten zu einem Besseren beeinflussen zu können. Markus Norys gibt zu, dass der Praxisinhaber oft das Heft selbst in der Hand hat, wirtschaftlich arbeiten zu können. Die vorliegenden Zahlen aus der Kurzanalyse lassen Rückschlüsse zu, wo zur Besserung anzusetzen wäre. Als Praxisinhaber kann man mit diesem Wissen dann ganz anders umgehen, so Markus Norys.

Wirtschaftliche Situation schockiert

Die Studie teilt die teilnehmenden Praxen in fünf Umsatzklassen ein. Fast zwei Drittel der Teilnehmer bewegen sich in einer Umsatzklasse über 170.000 Euro im Jahr und mehr als 50 Prozent praktizieren in einem Ort, der zwischen 20.000 und 500.000 Einwohner zählt.

Die Zahlen von 2011 zeigen, dass Praxen mit einem Umsatz von weniger als 70.000 Euro/Jahr wirtschaftlich gefährdet sind. Einzelunternehmen erwirtschaften schlimmstenfalls nach Abzug der Sozialabgaben in Höhe von 40 Prozent gerade 4,20 Euro pro Stunde.

„Das hat mich vom Hocker gehauen“, bekennt Markus Norys. Es kann sich allerdings auch um Einzelfälle handeln, denn die geringe Teilnehmerzahl in dieser Umsatzklasse lässt keine verallgemeinernden Aussagen zu. Umgekehrt kann man nicht schlussfolgern, dass eine hohe Umsatzklasse auch ein hohes Einkommen garantiert. Es gibt Praxen, die auch in Umsatzklasse IV oder V keinen Gewinn erwirtschaften.

Liegt es an betriebswirtschaftlicher Unkenntnis? Keiner mag es explizit so sagen, doch Markus Norys räumt ein: „Eine schlechte wirtschaftliche Situation kann unter anderem auch an der mangelnden betriebswirtschaftlichen Führung einer Praxis liegen.“ Etwas mehr an Aussagekraft gewinnen die Studienergebnisse, wenn sie mit denen des Erhebungsjahres 2009 verglichen werden.



Loggen Sie sich jetzt ein und lesen Sie den gesamten Beitrag!


« zurück

Bitte aktualisieren Sie Ihren Internet Explorer.
Internet Explorer 8 herunterladen
Ihr Online Team