Thera-bizDas Magazin für Ihren wirtschaftlichen Erfolg

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Über den Tellerrand hinaus
THERAPRO 2015 – unsere Eindrücke

Über den Tellerrand hinaus

Bereits zum 3. Mal fand vom 31. Januar bis 1. Februar die THERAPRO auf dem Messegelände in Stuttgart statt. Die Besucher erwartete eine gelungene Mischung aus Messe und Kongress. Die THERA-BIZ - Das Wirtschaftsmagazin für Physiotherapeuten war natürlich vor Ort. 

Mit 115 Ausstellern konnte die TheraPro in ihrer dritten Auflage erneut ein Wachstum verzeichnen. Bei einem Rundgang durch die Messehalle war festzustellen, dass einige Aussteller, insbesondere aus dem Gerätebereich, hinzugekommen sind und andere Aussteller ihre Ausstellungsfläche im Vergleich zum Vorjahr vergrößert hatten. Darüber hinaus haben wir auch verstärkt Aussteller aus den Bereichen neue Medien und Marketing wahrgenommen, die den Therapiepraxen bei der Vermarktung ihrer Produkte Unterstützungsleistungen anbieten. Diese Entwicklung zeigt deutlich, dass sich der Gesamtmarkt in Richtung Erschließung des zweiten Gesundheitsmarktes entwickelt. Dieser Trend wird wahrscheinlich weiter anhalten, da sich die die Inhaber von Physiotherapiepraxen weitere Erlösquellen erschließen müssen, ohne jedoch dabei den Fokus auf das klassische Geschäft zu verlieren. 

Laut der Messe Stuttgart lagen bei den Therapeuten besonders Therapiegeräte, Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie Trainings- und Fitnessgeräte im Fokus ihres Besuches. Es fiel uns auf, dass die betriebswirtschaftlich orientierten Vorträge inhaltlich recht breitgefächert waren. Das macht Sinn und kann aber sicherlich noch weiter ausgebaut werden. THERA-BIZ-Redakteurin Reinhild Karasek besuchte einige der Vorträge.

Erfrischend heiter 

Karin Probst, Schauspielerin und Business Coach, hielt wohl den lustigsten Vortrag, gekonnt, souverän, hörenswert und lebensnah. Das Publikum brachte sie unmittelbar auf ihre Seite und während ihres fast einstündigen Eröffnungsvortrags zum 9. physiokongress blieb sie stets erfrischend, heiter und offen. Sie nannte die Dinge beim Namen. Ihren Vortrag ,,Anklang finden – professionell und stimmig auftreten und kommunizieren" konnte anders verstanden werden als das, was als Ergebnis später im Raum stand. Denn ihr Inhalt ging auf Themen im Betrieblichen Gesundheitsmanagement ein, auf Stress und Burnout. Damit gab sie natürlich auch Tipps gegen den eigenen Stress, gegen das eigene Burnout. Die Typisierung des HDMI-Modells (Herrmann Brain Dominance Instrument), mit dem sie erklärte, wie Teilnehmer und Auftraggeber typenorientiert angesprochen und kommunikativ mitgenommen werden können, ist auch auf Patienten zu übertragen. Sie verfolgt in ihrem Coaching einen systemischen Ansatz. Ihre Ansatzpunkte zur Stressvermeidung und zur Burn-out-Prophylaxe: Selbstwahrnehmung stärken. Von der Körperhaltung und was sie aussagt, zur proaktiven Kommunikation mit der VW-Regel übergehen. Die VW-Regel heißt: statt Vorwürfe Wünsche formulieren. Es sei so wichtig, die situative Wahrnehmung wieder zu lernen, zu schärfen und proaktiv zu benennen. Für sie ist die Wertschätzung ein wichtiger Baustein in der Stressprophylaxe. Sie sprach den Krankenstand in Unternehmen an, die daraus entstehenden volkswirtschaftlichen Schäden und meinte: ,,Hier ist mehr gefragt als nur die Ergonomie des Arbeitsplatzes." Hier läge eine Zukunft für Physiotherapeuten, indem diese Wahrnehmungsschulungen anbieten. Sie gibt den Therapeuten den Rat, im Coaching keine Lösungen anzubieten, sondern Wege aufzuzeigen. Wahrnehmung und Intuition stärken. Nicht erzieherisch wirken wollen, sondern die Menschen in Erkenntnis und in Ideen führen. Das waren Ratschläge, die auch jeder Physiotherapeut auf seine Behandlung am Patienten übertragen kann. 

Nach großem Beifall der knapp 700 Zuhörer im Saal kam auch Cornelia Schneider als Moderatorin zum Schluss: ,,Kümmern Sie sich um das Thema Stress und Stressbewältigung. Es ist ein rein physiotherapeutisches Thema."



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