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Balance-Training auf engstem Raum
Interview mit Ralf Donell, Geschäftsführer von Tonus sports&reha GmbH

Balance-Training auf engstem Raum

Seit 2005 ist TheraBalance, ein Gerät für das Training von Sensomotorik, Koordination und Gleichgewicht auf dem Markt. Ralf Donell, Gesch.ftsführer von Tonus sports&reha GmbH, hat anlässlich dieses Jubiläums mit THERA-BIZ über den Geräteeinsatz in der Physiotherapie-Praxis gesprochen

THERA-BIZ: Herr Donell, Sie zeigen uns ein Trainingsgerät, das selbst auf engem Raum Platz findet. Wie viel Platz braucht ein Physiotherapeut für das Trainingsgerät denn genau?

Ralf Donell: Nun, bei der Nutzung des Gerätes mit größtmöglichem Bewegungsfreiraum benötigt man einen Platz von maximal vier Quadratmetern. Dies bei einem Gerät, mit dem der Therapeut einen ganz besonderen USP an seine Kunden und an seine Patienten vermitteln kann. Das ist sicherlich für jeden von sehr großem Wert.

In wie vielen Physiotherapie-Praxen steht bereits dieses Gerät?

Wie bei den meisten Systemen, die eine Besonderheit darstellen, ist das Interesse nicht in der Breite, sondern eher in der Tiefe definiert. Wir verkaufen 10 bis 15 Geräte pro Jahr, was noch ausbaufähig ist.

Welches Feedback geben Ihnen Physiotherapeuten dazu?

Weil wir bereits im Vorfeld, das heißt während der Entwicklung des Systems, sehr eng mit Physiotherapeuten und Reha-Einrichtungen zusammengearbeitet haben, war für uns natürlich das positive Kundenfeedback eine zusätzliche Motivation. So verfassten einige unserer Kunden aus eigenem Antrieb heraus zum Gerät Handbücher und andere schrieben Bachelorarbeiten darüber. Erfreulicherweise stellen unsere Kunden diese Arbeiten uns zur Verfügung und somit sind wir in der Lage, das gesammelte Know-how auch an neue Interessenten uneingeschränkt weiterzugeben. Das führt dazu, dass unsere Kunden bzw. deren Mitarbeiter schneller und zielführender mit dem System arbeiten können, was dann am Ende natürlich wiederum den Patienten zugutekommt.

In welchen therapeutischen Bereichen wird das Balance-Training eingesetzt?

Das Trainieren löst sehr viele komplexe motorische, visuelle und vestibuläre Reize und deren Interaktionen aus. Daraus resultiert ein großes Einsatzspektrum in unterschiedlichen physiotherapeutischen Fachbereichen, angefangen von der Neurologie über die Chirurgie und Orthopädie bis hin zur Geriatrie.

Grundsätzlich sollte der Therapeut eine langsame Eingewöhnung mit dem Patienten erarbeiten, denn Angst blockiert den Lernprozess. Viele positive Reize, Vertrauen und Fachkompetenz eröffnen dann mit diesem Gerät interessante, therapeutische Behandlungsmöglichkeiten und daraus resultierende positive Erfahrungen und Fortschritte. Mit einem speziell auf Physiotherapeuten zugeschnittenen Anwenderhandbuch, das mit Kooperationspartnern aus der Praxis erstellt wurde, stellen wir unseren Kunden geballtes Fachwissen zur Verfügung.

Wie setzen Physiotherapeuten das Gerät am effektivsten ein?

Unser Balance-Training bietet nicht nur die gängigen, eindimensionalen Trainingsbewegungen, wie sie an den meisten Trainingsgeräten üblich sind. Das Gerät löst durch die kardanische Aufhängung sehr komplexe Stell- und Halte-Reaktionen aus, die zur Aktivierung der posturalen Muskulatur notwendig sind, zur dynamischen Stabilität. Die Koordinationsschulung ist der Anteil am physiotherapeutischen Training, das die Kapazitäten der posturalen Muskulatur weckt, fördert und kräftigt. Im Haltungstraining bedarf es beispielsweise nicht nur des gezielten Muskelaufbaus mit einachsigen Trainingsgeräten und individueller Übungsformen der medizinischen Trainingstherapie. Ganz wichtig ist es, durch den Einsatz von Koordinationstraining ein Haltungsverständnis zu erarbeiten.

Im Alltag leistet je nach Anwendungsfall der Physiotherapeut vor dem Training eine Aufbauarbeit, um den Patienten in die Therapie einzuführen. Der Schwerpunkt des Patienten sollte zu Therapiebeginn möglichst tief gewählt werden, damit der Patient das System kennenlernen kann. Das erleichtert ihm anfangs auch die Anwendung. So ist eine erste feine Sensibilisierung möglich. Je nach Therapieansatz ist jedoch immer eine individuelle Herangehensweise nötig, die den Patienten auf seinem aktuell persönlichen Level abholt. Wenn es sich aus Therapiesicht eignet, wird die Nutzung auch im Bereich KG-Gerät eingebaut.

Durch das Üben von Koordination und Gleichgewicht trägt das Balance-Training zur Steuerung und Regulation der Bewegung bei, also auch zur Sturzprophylaxe. 

Unbedingt ist die Sturzprophylaxe oder Fallneigung ein Anwendungsgebiet, das aber verschiedene Hintergründe haben kann. Der Patient lernt zum Beispiel bei Schwindel oder anderen Koordinationsstörungen hier Abläufe kennen, die so kein anderes System ermöglicht. Mit einer zusätzlichen Fixation der Beine sind sogar hemmende Stellungen einzunehmen, die neben einem Höchstmaß an Sicherheit zusätzlich auch noch weitere Einsatzmöglichkeiten unterstützen.

Wo liegt für Sie die Stärke des Trainingsgerätes?

Im Grunde genommen ist es ein Ganz-Körper-Trainings- und Therapiesystem. An einem praktischen Beispiel für die Stabilisation möchte ich kurz erläutern, wo die Stärke liegt. In einem üblichen Rückentrainingsgerät erreichen Sie meist nur die äußere Muskulatur. Durch den Einsatz unseres Trainingsgerätes und die Einstellung eines möglichst hohen Schwerpunktes – Stichwort dynamische Stabilisation – und durch nur kleine kurze Bewegungen, muss möglichst viel Haltearbeit geleistet werden. Dadurch wird automatisch die autochthone Muskulatur angeregt. Diese Muskulatur erreichen Sie aber nicht mit einem konventionellen Trainingsgerät.

Danke für das Gespräch.

Das Interview führte Reinhild Karasek.



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