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Auf dem Land zum Erfolg geführt
Das Therapiezentrum Blender feiert mit seiner Physiotherapie und angeschlossenem...

Auf dem Land zum Erfolg geführt

Wer schon einmal nach Blender gefahren ist, den erwartet ein kleiner idyllischer Ort südlich von Bremen mit 2.900 Einwohnern. Hier vermutet man kein erfolgreich laufendes Therapiezentrum mit 20 Vollzeit-Beschäftigten und einem Selbstzahlerbereich mit 500 Mitgliedern. Morten Krause zeichnet dafür verantwortlich. THERA-BIZ hat sich mit ihm darüber unterhalten.

THERA-BIZ: Herr Krause, Sie sind noch sehr jung als Praxisinhaber! Und zudem sind Sie schon fünf Jahre mit PHYSIO+FIT Krause im Therapiezentrum Blender erfolgreich als Unternehmer mit Ihrer eigenen Praxis. Wie kam das alles?

Morten Krause: Es ist jetzt fünf Jahre her, dass ich als damals 24-jähriger Physiotherapeut das Therapiezentrum Blender mit meiner Mutter Claudia Krause als Investorin übernahm. Ich arbeitete zu dem Zeitpunkt schon sechs Jahre lang in dem Therapiezentrum, das bis dato meinem Chef, dem Praxisgründer gehörte. Doch die finanzielle Schieflage und fehlende Konzepte zwangen ihn, das Unternehmen zu verkaufen. Schon damals sah ich viele Dinge, die nicht passten, und hatte einige Ideen. Doch aufgrund meines Alters und der noch fehlenden Berufserfahrung stieß ich auf taube Ohren. Ich war damals noch im Abitur und jobbte in der Praxis, anschließend machte ich dann erst noch die Ausbildung zum Physiotherapeuten. 2010 kam es dann zeitlich genau passend, das Unternehmen mit damals acht Vollzeitkräften zu übernehmen. Meine Mutter Claudia Krause, selber selbstständig mit einer Unternehmensberatung, sorgte erst wieder auf wirtschaftlich positive Beine zu stellen. Das war sicherlich nicht einfach. Wie haben Sie das geschafft? Es waren sicherlich schwere Zeiten von der Service- und Anmeldekraft über den Physiotherapeuten zum Geschäftsführer. Dies ging nur mit stundenlanger harter Arbeit. Aber genau dieser Umstand hat mir gezeigt, wo Prozesse verändert und erneuert werden mussten. Auch heute noch habe ich dadurch den gewissen Blick auf die Teilbereiche meines Unternehmens. Und: Dies ist alles aber nur mit einem engagierten und qualifizierten Team möglich, das versteht, wie wir und der physiotherapeutische Markt sich positiv verändern werden. Zurzeit bin ich in der glücklichen Lage, solch ein Team an Bord zu haben.

Welche Veränderungen waren denn wesentlich?

Am Anfang war es das oberste Ziel, Arbeitsabläufe zu verbessern oder umzustrukturieren. Ohne dem wären wir ebenfalls kläglich gescheitert. Dafür war das Therapiezentrum schon damals zu groß. Mithilfe eines Consulting-Unternehmens für Gesundheitsdienstleister aus Hamburg wurde 2010 eine Potenzialanalyse für das Unternehmen mit den zwei Bereichen Fitness und Physiotherapie erstellt. So stellte sich auch der neue Name „PHYSIO +FIT Krause im Therapiezentrum Blender“ als Merkmal des Umbruchs dar. Außerdem ergab sich die Vorgabe, den Privat- und Selbstzahler-Anteil in der Physiotherapie zu erhöhen. Dies gelang durch Personalumbau, räumlichen Umbaumaßnahmen und verbesserter Terminierung. Die Praxisassistenz wurde auf drei Vollzeitkräfte aufgestockt.

Sie arbeiten seit jeher mit Ärzten zusammen. Wie hat sich das auf Ihr Fitness-Konzept ausgewirkt?

Im Laufe der Zeit wurde der Kontakt zu den umliegenden Ärzten immer besser, was auch durch die gegenseitige Wertschätzung unterstrichen wurde. So entstanden erste Ärztekooperationen. Eine davon ist das Engagement im ORTHOpädicum Verden, indem ein anerkannter Orthopäde mit eigener Privatklinik aus Bremen eine Kooperation aufbauen wollte, mit dem Ziel eine Arzt-delegierte MTT in der Orthopädie zu eröffnen. Dieses Engagement läuft jetzt seit Juni 2014 sehr erfolgreich mit 30 Stunden pro Woche. Das Leistungsspektrum umfasst die Eingangsdiagnostik mit isometrischer Maximalkraftmessung, delegiertes Training und abschließende Analyse. Zusätzlich wurde aufgrund massiver Investitionen in Fortbildung und Gebäude das Behandlungsvolumen verdoppelt und bietet 12 Physiotherapeuten, die alle zwischen 35-40 Stunden angestellt sind, genug Arbeit. Durch ein eigenes .berführungskonzept vom Patienten zum Selbstzahler über eine hausinterne Verordnung konnte der Umsatz im FITBereich ebenfalls stark gesteigert werden.

Welches langfristige Ziel verfolgen Sie mit Ihrem Therapiezentrum?

Der physiotherapeutische Markt muss  verstehen, welch Potenzial sich in ihm verbirgt, dass Patienten auch gleichzeitig Kunden sind, die es wünschen, vertrauensvoll beraten zu werden. Und das hat nichts mit verkaufen zu tun! So ist es das Ziel bei „PHYSIO+FIT Krause“, nicht nur nach Folgeverordnungen zu buhlen, sondern Patienten über hauseigene Konzepte und Stationen wie die MTT, (Präventions-) Kurse, Wassergymnastik, Ernährung und Personal Training nach einem maßgeschneiderten Behandlungsplan zu therapieren. Genauso können für bestehende Mitglieder im FIT-Bereich Massagen und Krankengymnastik von Fitnesstrainern und Ökonomen empfohlen und mit dem zuständigen Therapeuten besprochen werden.

Wenn Sie zurückblicken, was hat Sie in letzter Zeit am meisten gefreut?

Zu den letzten Highlights in der 5-jährigen Firmengeschichte gehört sicherlich der neu aufgebaute Teamsportbereich, mit jetzt 22 Fußballmannschaften, die in der Saisonvorbereitung von uns betreut werden. Einige Sportler wissen die beispiellose Betreuung zu schätzen und werden zusätzlich Mitglied im FIT-Bereich. Dieser wurde jetzt ebenfalls mit komplett neuen medizinischen Trainingsgeräten bestückt. 

Wagen Sie einen Ausblick in die Zukunft? 

Wir sind auf einem sehr guten Weg, wissen aber auch, dass dieser aufgrund der Chancen und Risiken noch sehr lang werden kann. Das wird sicherlich noch spannend!

Vielen Dank für das Gespräch.

Das Interview führte Reinhild Karasek.



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